Wie versprochen gebe ich Euch heute ein paar Fotos, die die Technik des Aran-Häkelns besser darstellt:
Das Prinzip, welches dort hinter steckt, ist eigentlich nur eines, daß man nicht eine Schlaufe durch die Arbeit macht, sondern, von vorne einsticht, um den vorhandenen Stich herumgeht, um dann wieder vorne heraus zu stechen und den Faden für die Schlaufe zu "holen". Also man könnte sich das vorstellen, als wenn man um eine stehende Stange herumlangt, einen Faden nimmt, und die Hand mit dem Faden wieder zurückzieht. Und dies kann man ja sowohl von Vorne machen, als auch von Hinten. Und je nachdem, ob man nun diese Stiche von vorne oder hinten "holt" bekommt man ein unterschiedliches Stichbild, welches sich die Aran-Technik zu nutze macht. Sticht man von hinten durch das Stäbchen, erscheint vorne ein Stich, der wie aufgestickt aussieht. Sticht man von vorne durch das Stäbchen, sieht es aus, als wenn man das Häkelstäbchen hervorheben würde.
Wenn man dann noch diese Stichart "versetzt durchführt, sprich, einen Stich weiter vorne, dann die verbleibenden Stiche häkeln und so fort, erzielt man sogar ein Muster, welches aussieht, wie ein Zopfmuster beim Stricken.
Hier die Bilder:
1. Bei dieser Bilderfolge zeige ich: a: Einstechen in das obere Fach des vorhandenen Stäbchens von vorne durchgehäkelt. b: von hinten durchgehäkelt c: von vorne durch das untere Fach gehäkelt und d: von hinten um das untere Fach des Stäbchens gehäkelt. Alleine mit dieser Technik des links und rechts häkelns entsteht das von mir gezeigte Bündchen. Also immer eine Masche von vorne einstechen und eine von Hinten einstechen und weiterhäkeln ( Das Einstechen bedeutet nur, auf welche Art man die Schlaufe holt zum Häkeln. )
Hier zeige ich, wie man "versetzt" häkelt:
a) ist nochmal gezeigt, wie man von hinten einsticht
b) hier wird für das Muster eine doppelter Umschlag ( doppeltes Stäbchen - oder wie heißt das?)
gemacht, bevor man in das 4. Stäbchen einsticht und das Stäbchen häkelt dadurch entsteht das folgende Häkelbild
c.) Dieses entstandene Stäbchen wird nun vor die Arbeit geschoben, damit man die noch nicht gehäkelten "freien" Löcher nun noch nachträglich häkelt.
d.) Dadurch entsteht der Eindruck, daß man überkreuz häkelt. Hier doppeltes Stäbchen nach vorne gelegt und ein Stäbchen in das erste freie Loch häkeln, und die nächsten beiden freien Löcher auch noch mit Stäbchen "abhäkeln". So entsteht ein Muster, welches immer aus 4 Stichen erfolgt: 1. doppeltes Stäbchen einstechen in das 4 Loch, dann das erste und zweite und dritte Lock häkeln, welche dazwischen liegen.
Abfolge: Loch 1 2 3 4 Häkeln tut man dann: Loch 4 dann 1 2 3 , dann wieder 4. Loch 1 2 3 etc.
Hier sieht man das entstandene Muster durch eine erste Abfolge Bild a) und b).
Auf diesem Bild zeige ich die nächste Häkelreihe, die danach erfolgt: Rückreihe häkelt man wieder :
doppeltes Stäbchen in Loch 4 . nun Achtung, wird das entstandene doppelte Stäbchen nicht vor die Arbeit gelegt, sondern hinter die Arbeit, um dann die Stäbchen für Loch 1 2 3 zu häkeln. Dies sieht man auf Bild b)
und c). Wenn die Reihe fertig ist, entsteht auf der Vorderseite ein Muster wie auf Bild d) gezeigt:
Viel Freude beim Ausprobieren!
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße Tinki
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Samstag, 26. Januar 2013
Montag, 21. Januar 2013
fertige Häkeldecke
Ich habe mich im Laufe der Muster ein wenig mit der neuen Technik angefreundet und habe festgestellt, daß meine ersten "Versuche" des Überkreuzhäkelns ganz gut funktioniert haben, aber eigentlich ein wenig anders sein sollten.
Als Abschluß habe ich eine Häkeltechnik benutzt, die ein wenig wie ein Bündchenmuster - rechts/links aussieht und auch wesentlich dehnbarer ist, als wenn man einfache Stäbchen häkelt.
Die Decke ist nicht besonders groß geworden, aber als Kniedecke oder Babydecke ist sie super. Außerdem gefallen mir die Farben. Sie sind alle aus den letzten Pflanzenfärbungen - und meist die letzte Färbung, da sie recht pastellig und hell sind.
Gestern am Sonntag hatte ich irgendwie großes Glück, daß ich zum richtigen Zeitpunkt spazieren gehen wollte, denn es stand eine ältere Dame am Nachbarzaun mit rot gefrorenen Fingern klammerte sie sich fest und schaute ganz verzweifelt. Und anstatt um Hilfe zu bitten, habe ich sie gefragt, ob sie denn etwas bräuchte, oder ob sie meine Hilfe brauchen könnte - und glaubt es, es war ihr peinlich und sie wollte meine Hilfe erst gar nicht annehmen. Ihre Beine würden sich wie Butter anfühlen und sie könne nicht mehr laufen...
Zu mir hinein wollte sie nicht , so habe ich ihr einen Klappstuhl geholt und ein Handy um Hilfe zu holen ( sie wollte von mir auch nirgends hingefahren werden - ja böse Nachbarschaft ....( nein hier ist wirklich alles ganz dörflich!). Als sie endlich saß bekam ich dann erzählt, ihre Tochter würde in der nächsten Strasse wohnen und ich möge sie dorthin begleiten. So bin ich mit Stuhl unter dem Arm und einer, ein wenig zittrigen, alten Dame am Arm durchs Dorf spaziert. Ihr war das so unangenehm und ich war so glücklich, ihr bei solch einfachen Dingen helfen zu können. Stellt Euch doch mal vor, es hätte keiner angehalten, oder sie gefragt, sie meinte, daß sie sich dann hingelegt hätte - hallo? Und wir hätten sie dann morgens erfroren gefunden? Manchmal ist ein falscher Stolz von alten Leuten auch nicht angebracht - oder?
Ich finde die Decke einfach zu schön! ( Ein wenig sich selbst lobend zurücklehnen ist doch auch schön - oder? Ich freue mich zumindest immer über neue fertige Dinge, die ich dann einfach anschauen kann )
LG Tinki
Als Abschluß habe ich eine Häkeltechnik benutzt, die ein wenig wie ein Bündchenmuster - rechts/links aussieht und auch wesentlich dehnbarer ist, als wenn man einfache Stäbchen häkelt.
Die Decke ist nicht besonders groß geworden, aber als Kniedecke oder Babydecke ist sie super. Außerdem gefallen mir die Farben. Sie sind alle aus den letzten Pflanzenfärbungen - und meist die letzte Färbung, da sie recht pastellig und hell sind.
Gestern am Sonntag hatte ich irgendwie großes Glück, daß ich zum richtigen Zeitpunkt spazieren gehen wollte, denn es stand eine ältere Dame am Nachbarzaun mit rot gefrorenen Fingern klammerte sie sich fest und schaute ganz verzweifelt. Und anstatt um Hilfe zu bitten, habe ich sie gefragt, ob sie denn etwas bräuchte, oder ob sie meine Hilfe brauchen könnte - und glaubt es, es war ihr peinlich und sie wollte meine Hilfe erst gar nicht annehmen. Ihre Beine würden sich wie Butter anfühlen und sie könne nicht mehr laufen...
Zu mir hinein wollte sie nicht , so habe ich ihr einen Klappstuhl geholt und ein Handy um Hilfe zu holen ( sie wollte von mir auch nirgends hingefahren werden - ja böse Nachbarschaft ....( nein hier ist wirklich alles ganz dörflich!). Als sie endlich saß bekam ich dann erzählt, ihre Tochter würde in der nächsten Strasse wohnen und ich möge sie dorthin begleiten. So bin ich mit Stuhl unter dem Arm und einer, ein wenig zittrigen, alten Dame am Arm durchs Dorf spaziert. Ihr war das so unangenehm und ich war so glücklich, ihr bei solch einfachen Dingen helfen zu können. Stellt Euch doch mal vor, es hätte keiner angehalten, oder sie gefragt, sie meinte, daß sie sich dann hingelegt hätte - hallo? Und wir hätten sie dann morgens erfroren gefunden? Manchmal ist ein falscher Stolz von alten Leuten auch nicht angebracht - oder?
Ich finde die Decke einfach zu schön! ( Ein wenig sich selbst lobend zurücklehnen ist doch auch schön - oder? Ich freue mich zumindest immer über neue fertige Dinge, die ich dann einfach anschauen kann )
LG Tinki
Mittwoch, 16. Januar 2013
Aran oder Muster- Häkeldecke
Was mag sich dahinter verstecken?! Es ist ähnlich dem Aran-Stricken, es geht dabei um Häkelmuster, die auch verdrehte Muster beim Häkeln erlauben. ( was ich nicht wirklich hinbekomme... die Anleitung ist nicht nur auf Englisch ich finde sie auch nicht besonders verständlich - mag aber an mir liegen ).
Dieses Buch ARAN AFGHANS to CROCHET hat mich dabei inspiriert es endlich mal auszuprobieren!
Doch gefällt mir der Anfang bisher sehr, denn es gibt mit diesen verschiedenen Häkeltechniken doch ein ganz anderes Bild als sonst bei mir Häkeldecken hatten!
Das ist bisher meine "Musterausbeute" in einzelnen Mustern: Ich habe dafür meine gefärbte Wolle genommen eine grobe von mir geschnitze Häkelnadel ca. Größe 7-8 ( die Wolle ist für Stricknadel 3-5 vorgesehen ). Also ich finde es schön, wenn man die Häkelmuster locker häkelt, damit ist die zukünftige Decke weicher und dehnbarer!
Der Trick bei diesen Häkelmustern ist, daß man Stäbchenmuster nicht in die oberen Löcher einsticht, sondern in das Fach, was darunter entsteht. Bzw. um eines der unteren Stäbchen die in der vorherigen Reihe entstanden sind.
Dann kann man von vorne in die Masche einstechen, oder von hinten und erhält zumindest schon mal eine andere Struktur.
Um verdrehte Muster zu erstellen: läßt man zwei Maschen aus, häkelt zwei Maschen und häkelt dann die vorher freigelassenen, indem man die Arbeit umdreht und die zwei Freigelassenen Maschen abstrickt... und so fort. Dadurch entsteht der Eindruck, daß man überkreuz häkelt. ( siehe oben in der Mitte der bisherigen Muster. Um Streifen zu bekommen, die vor der Arbeit liegen sticht man in die normalen kleinen Stäbchenlöcher von hinten in das erste Loch und durch das nächstliegende wieder heraus, um dann den Faden wieder zurückzuholen. ( Echt blöde solch Anleitungen kein Wunder, daß niemand die Häkelbücher versteht! )... Leider weiß ich aber nicht, wie man die Filmchen einstellt, sonst hätte ich Euch die Logik mal zeigen können!
Ihr seht, es gibt immer etwas neues, was man ausprobieren kann!
Liebe Grüße Tinki
PS: Mein Wuffi wollte auch gerne nochmal vorbeischauen, soweit das durch die Haarpracht möglich ist:
Dieses Buch ARAN AFGHANS to CROCHET hat mich dabei inspiriert es endlich mal auszuprobieren!
Doch gefällt mir der Anfang bisher sehr, denn es gibt mit diesen verschiedenen Häkeltechniken doch ein ganz anderes Bild als sonst bei mir Häkeldecken hatten!
Das ist bisher meine "Musterausbeute" in einzelnen Mustern: Ich habe dafür meine gefärbte Wolle genommen eine grobe von mir geschnitze Häkelnadel ca. Größe 7-8 ( die Wolle ist für Stricknadel 3-5 vorgesehen ). Also ich finde es schön, wenn man die Häkelmuster locker häkelt, damit ist die zukünftige Decke weicher und dehnbarer!
Der Trick bei diesen Häkelmustern ist, daß man Stäbchenmuster nicht in die oberen Löcher einsticht, sondern in das Fach, was darunter entsteht. Bzw. um eines der unteren Stäbchen die in der vorherigen Reihe entstanden sind.
Dann kann man von vorne in die Masche einstechen, oder von hinten und erhält zumindest schon mal eine andere Struktur.
Um verdrehte Muster zu erstellen: läßt man zwei Maschen aus, häkelt zwei Maschen und häkelt dann die vorher freigelassenen, indem man die Arbeit umdreht und die zwei Freigelassenen Maschen abstrickt... und so fort. Dadurch entsteht der Eindruck, daß man überkreuz häkelt. ( siehe oben in der Mitte der bisherigen Muster. Um Streifen zu bekommen, die vor der Arbeit liegen sticht man in die normalen kleinen Stäbchenlöcher von hinten in das erste Loch und durch das nächstliegende wieder heraus, um dann den Faden wieder zurückzuholen. ( Echt blöde solch Anleitungen kein Wunder, daß niemand die Häkelbücher versteht! )... Leider weiß ich aber nicht, wie man die Filmchen einstellt, sonst hätte ich Euch die Logik mal zeigen können!
Ihr seht, es gibt immer etwas neues, was man ausprobieren kann!
Liebe Grüße Tinki
PS: Mein Wuffi wollte auch gerne nochmal vorbeischauen, soweit das durch die Haarpracht möglich ist:
| Normalerweise sitzt mein Haargummi besser, so daß ich auch etwas sehen kann!!!!! |
Freitag, 7. Dezember 2012
I'm working..... love it
Ja ich bin am arbeiten, nicht nur wirklich , sondern ich entspanne bei meinen Handarbeiten.
Meine Kleine hat gefühlte tausend Arbeiten zu schreiben und ich versuche neben ihren Streßfaktoren ein wenig meine Handarbeiten zu erledigen. Bzw. sie nicht dauernd nebenher zu nerven und dennoch präsent zu sein!
Und da ich selten hier poste kommt doch etwas zusammen.
Eine Eule gehäkelt. Ich weiß leider nur noch nicht, wo ich diese draufnähen kann. Eine Tasche, oder Kissen - habt ihr eine Vorstellung. ( Sie ist etwa 30 cm hoch ). Häkelnadel habe ich aus Birkenholz geschnitzt. Dieses mal geht sie richtig gut. Sonst sind sie gerne mal etwas "unrund" und liegen dann nicht so gut in der Hand!)
Inspiriert von meiner großen Tochter, die gerne eine Patchworkdecke nähen wollte, habe ich auch endlich mal wieder Vierecken zusammengenäht. Endlich die schönen Baumwollstoffe vom Stoffmarkt zu einer schönen Decke vernäht. Jetzt fehlt noch das Quilten und die letzten Umnäharbeiten des Randes. Der Pilz-Fleece-Stoff ist die Rückseite der Decke.
Diese Schalstola habe ich gestrickt aus einem Knäul 100 g Wolle, die ich von meiner Freundin geschenkt bekommen habe. Natürlich wieder mit geschnitzten Knöpfen! Sie hält schön warm - sowohl von innen ( da ein Geschenk ) als auch von Außen. Sie geht in etwa kurz über die Schultern.
Ein kleines Wurzelkind ist entstanden. Ich erzählte es schon. Und ich habe wieder Wolle mit Cochenille gefärbt, da meine geplante Strickjacke noch viel Wolle braucht . ( Ob die nachher gut aussieht mit solchen Farben bleibt abzuwarten. Aber ich mag momentan gefärbte Wolle und da sehen die Farben irgendwie natürlicher und wärmer aus, als "künstliche" Farben ).
Puppenpullunder und Mützchen ( nach Anleitung von Bora-Kirschkernzeit ). Und ein paar Häkelschuhe, die aber noch nicht fertig sind und wohl eher für zwei Kinderfüßchen geeignet sind, da sie etwas sehr weit geworden sind. Ich arbeite noch an dem Schnittmuster( Häkelmuster )...
Hier wird ein Pullover für meine Kleine aus der Liguster-gefärbten Wolle gestrickt. Vorderteil mit einem Zopf und Rückenteil einheitlich rechts gestrickt. Da mir die Wolle ausging habe ich die letzten Ligusterbeeren aus meinem Garten geerntet und noch eine Ladung Wolle auf meinem Ofen gestellt und gefärbt. Zum Glück hat es ganz gut mit der Farbe funktioniert. Ich mußte aber mit Eisen-Essig- nachhelfen, da die Farbe irgendwie eher lila zu werden drohte...
Meine Termine fangen nächste Woche an und ich hoffe, daß ich bis dahin doch einiges an Dingen fertig gestellt habe!
Gestern war ich beim Nikolaus-Bratapfel-Essen bei meiner ehemaligen Nachbarin. Das freut mich immer, daß wir uns immernoch sehen! Obwohl ich ihr zugestehen muß, daß sie den größten Anteil an unseren Treffen hat, denn ich bin in letzter Zeit etwas sehr "zu".
Genießt ihr den Schnee auch so? Ich finde ihn herrlich, aber ich muß auch nicht viel Auto-Fahren. Und ein wenig Angst um die Rohre in meinem Häuschen habe ich auch. Vielleicht fahre ich morgen mal vorbei und schaue, ob alles okay ist und die Mäuschen meine Küche weiterhin in Ruhe lassen!
Weiterhin eine schöne Advendszeit und viel Spaß im Schnee!!!!
Liebe Grüße Tinki
PS: Ich hab schon meine Geige wieder ausgepackt und übe schon ein wenig für Heilig-Abend. Auch wenn es nur die einfachen Weihnachtslieder sind. Ich finde es so schön, Musik zu machen!
Meine Kleine hat gefühlte tausend Arbeiten zu schreiben und ich versuche neben ihren Streßfaktoren ein wenig meine Handarbeiten zu erledigen. Bzw. sie nicht dauernd nebenher zu nerven und dennoch präsent zu sein!
Und da ich selten hier poste kommt doch etwas zusammen.
Eine Eule gehäkelt. Ich weiß leider nur noch nicht, wo ich diese draufnähen kann. Eine Tasche, oder Kissen - habt ihr eine Vorstellung. ( Sie ist etwa 30 cm hoch ). Häkelnadel habe ich aus Birkenholz geschnitzt. Dieses mal geht sie richtig gut. Sonst sind sie gerne mal etwas "unrund" und liegen dann nicht so gut in der Hand!)
Inspiriert von meiner großen Tochter, die gerne eine Patchworkdecke nähen wollte, habe ich auch endlich mal wieder Vierecken zusammengenäht. Endlich die schönen Baumwollstoffe vom Stoffmarkt zu einer schönen Decke vernäht. Jetzt fehlt noch das Quilten und die letzten Umnäharbeiten des Randes. Der Pilz-Fleece-Stoff ist die Rückseite der Decke.
Diese Schalstola habe ich gestrickt aus einem Knäul 100 g Wolle, die ich von meiner Freundin geschenkt bekommen habe. Natürlich wieder mit geschnitzten Knöpfen! Sie hält schön warm - sowohl von innen ( da ein Geschenk ) als auch von Außen. Sie geht in etwa kurz über die Schultern.
Ein kleines Wurzelkind ist entstanden. Ich erzählte es schon. Und ich habe wieder Wolle mit Cochenille gefärbt, da meine geplante Strickjacke noch viel Wolle braucht . ( Ob die nachher gut aussieht mit solchen Farben bleibt abzuwarten. Aber ich mag momentan gefärbte Wolle und da sehen die Farben irgendwie natürlicher und wärmer aus, als "künstliche" Farben ).
Puppenpullunder und Mützchen ( nach Anleitung von Bora-Kirschkernzeit ). Und ein paar Häkelschuhe, die aber noch nicht fertig sind und wohl eher für zwei Kinderfüßchen geeignet sind, da sie etwas sehr weit geworden sind. Ich arbeite noch an dem Schnittmuster( Häkelmuster )...
Hier wird ein Pullover für meine Kleine aus der Liguster-gefärbten Wolle gestrickt. Vorderteil mit einem Zopf und Rückenteil einheitlich rechts gestrickt. Da mir die Wolle ausging habe ich die letzten Ligusterbeeren aus meinem Garten geerntet und noch eine Ladung Wolle auf meinem Ofen gestellt und gefärbt. Zum Glück hat es ganz gut mit der Farbe funktioniert. Ich mußte aber mit Eisen-Essig- nachhelfen, da die Farbe irgendwie eher lila zu werden drohte...
Meine Termine fangen nächste Woche an und ich hoffe, daß ich bis dahin doch einiges an Dingen fertig gestellt habe!
Gestern war ich beim Nikolaus-Bratapfel-Essen bei meiner ehemaligen Nachbarin. Das freut mich immer, daß wir uns immernoch sehen! Obwohl ich ihr zugestehen muß, daß sie den größten Anteil an unseren Treffen hat, denn ich bin in letzter Zeit etwas sehr "zu".
Genießt ihr den Schnee auch so? Ich finde ihn herrlich, aber ich muß auch nicht viel Auto-Fahren. Und ein wenig Angst um die Rohre in meinem Häuschen habe ich auch. Vielleicht fahre ich morgen mal vorbei und schaue, ob alles okay ist und die Mäuschen meine Küche weiterhin in Ruhe lassen!
Weiterhin eine schöne Advendszeit und viel Spaß im Schnee!!!!
Liebe Grüße Tinki
PS: Ich hab schon meine Geige wieder ausgepackt und übe schon ein wenig für Heilig-Abend. Auch wenn es nur die einfachen Weihnachtslieder sind. Ich finde es so schön, Musik zu machen!
Montag, 30. August 2010
Weben, häkeln und stricken....
Hab ich doch ein wenig gewerkelt....


Immer habe ich gesagt - nein weben interessiert mich überhaupt nicht. Ja und nun war mir irgendwie danach, es doch mal auszuprobieren.
Irgendwie gefällt mir das ganze noch nicht, weil ich glaube, daß der Gatterkamm eindeutig zu groß für die feine Wolle ist. Naja - ich probiere gerade herum. Ich habe mir einen Webrahmen - Ashford rigid heddle geschenkt und natürlich gleich mal ausprobiert.
Die Kettfäden und der Schuß sind beide aus dünnerer Wolle, die ich gekauft habe. Leider sieht man die Kette nicht so sehr wie den Schuß - was ich auf den zu großen Gatterkamm schiebe. Ich werde mich solange an diesem Webrahmen versuchen, bis ich ganz viel Platz in dem neuen Haus habe und mir einen teuren Tischwebrahmen leisten kann, der viele Verstellmöglichekeiten hat. So daß ich auch Körperbindungen weben kann. Vielleicht kann ich ja auch schon verschiedene Dinge mit zwei Gatterkämmern - double waving - hinbekommen. Aber ich denke, die Möglichkeiten sind definitiv eingeschränkt. Für hilfreiche Tipps bin ich Euch sehr dankbar, denn die Anleitung von Ashford ist sehr einseitig und Bücher habe ich mir noch nicht zugelegt.
Dann habe ich mir endlich eine Handy-Hülle gehäkelt. Es zeigt die Rückseite der Hülle, die eine kleine Tasche hat.... Nun fliegt das Handy nicht mehr lose in der Tasche herum. Das Buch, welches darunter zu sehen ist, habe ich für verschiedene Zwecke besorgt. Vorlagen zum Sticken, für Bemalungen oder als Stempel. Das werde ich nochmal sehen, was mir dazu einfällt!

Ja und dann habe ich noch ein paar blaue Puppensachen gestrickt und gehäkelt. Eine neue Puppe dazu ist noch nicht entstanden. Dazu fehlte mir die Ruhe und die Zeit....

Und zu allerletzt - habe aber kein Foto dazu - habe ich am Wochenende meinen Fußboden mit einem großen Schleif-boy abgeschliffen. Ja ich nenne das Schleifdings so, weil ich nicht weiß, wie es wirklich heißt und es eher mit mir spazierengewirbelt ist, als ich mit ihm! ( Ich hab die ganze Zeit nur gedacht, gut das keiner das sieht, wunderbar lustig, wie ich durch die Gegend gewirbelt werden. Naja, aber irgendwie war es auch ziehmlich anstrengend, das Ding zu beherrschen. ) Dann konnte ich ENDLICH meinen Fußboden ölen, so daß ich bald in das grüne Wohnzimmer ziehen kann. Ja ihr mögt denken, daß ich doch schon lange hätte fertig sein können! Das stimmt natürlich - aber es sind immer so viele andere Dinge, die zu erledigen sind vor dem Winter noch. Zum Beispiel haben wir schon ein neues Badezimmerfenster eingebaut - viele Elektroleitungen neu verlegt, den ehemaligen Schornsteindurchbruch mußten wir nochmal von unten neu verputzen, weil uns der Putz und der Rußstaub entgegen kam - etc. etc.
Ja und so langsam kann ich auch mit der Sense das Gras mähen. Bin schon ganz stolz darauf.
Habe bestimmt 20 Gläser Apfelmus im Keller stehen. Habe Apfelgeleeschnittchen ausprobiert - sollten so ähnlich wie Gummibärchen werden - was aber nicht so gut funktioniert hat, aber dennoch gut schmeckt. - Apfelgelee ist auch gekocht ( leider viel zu wabbelig - ist eher Trollrotz - sagt mein Schatzi - grins ).
Und und und und und und .... so vieles .
Aber was ich noch erzählen wollte: ich habe einen Kurs bei einer Frauenwerkstatt in Hamburg geschenkt bekommen. Dort kann ich nach Herzenslust Töpfern und Tischlern üben und lernen. Da habe ich mich gleich auf den Weg gemacht und mir wunderschönen Ton aus dem Töpferzubehörladen um die Ecke besorgt. Ja da staunt ihr - gelle.
Ach und Arbeiten tue ich auch noch...... und einen Pullunder für meinen kleinen Neffen stricken, dem ich letztens den Puppenpullunder, der zu groß geraten war angezogen hatte!
Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche! Liebste Grüße Tinki
Mittwoch, 11. März 2009
Häkeldecke aus Wolle
Ein neues Projekt habe ich mir vorgenommen... häkeln und häkeln und häkeln....
Ich habe dafür eine Häkelnadel aus einem Eibenholz-Stöckchen aus dem Garten geschnitzt.
Das Holz ist so glatt zu schleifen, daß die Wolle nicht hinterhakt oder hängenbleibt. Die Vorlage dazu war meine Metall-Häkelnadel. Und -> es bringt Spaß herzustellen und kostet nur ein wenig Zeit und Geduld. Stricknadeln zum Beispiel für Zopfstricken habe ich auch schon einige hergestellt, die müssen nicht ganz so perfekt sein, aber nicht immer abrutschen, weshalb ich Holznadeln immer den Metallnadeln vorziehe... Die Wolle kommt noch von meiner Wolle-Färbeaktion mit Goldrute, Färberkamille und Birke aus dem Garten und Cochenille ( gekauft...) vom letzten Sommer ( Zitat meiner großen Tochter beim Nachhausekommen: "Ähhhh das riecht schon wieder nach WOLLEFÄRBEN - wie eklig... " ).
Heute scheint die Sonne hier im Norden und der Kalender sagt : Pflanzzeit! Also Tütchen gewälzt und Pflücksalat und Spinat herausgesucht, sowie Kartoffelsaatgut... das Frühbeet ( ehemalige Sandkiste ) hat noch Platz für ein paar Töpfe...und Ringelblumen möchte ich auch wieder sähen...
Liebe Sonnengrüße aus Schleswig-Holstein an Euch alle.
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