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Dienstag, 11. Mai 2010

Wabi Sabi

Na kennt ihr das Wort. Ich hatte es schon gehört und konnte es aber partout nicht einordnen.

Es spiegelt ein wenig meinem momentanen Wunsch wieder etwas zu betrachten - etwas zu leben.

Eigensinnig - natürlich - einfach - nicht perfekt - reduziert auf das Wichtige. ( Es ist eine japanische Lebensform, Lebensansicht der Nichtperfektion - die Verbindung des alten mit dem neuen etc. )

Gut vielleicht ist es nicht die beste Übersetzung, dennoch denke ich, daß es sich bei meinen Dingen oft widerspiegelt. Ich liebe alte funktioniale Dinge ( mein Haus - alte Nähmaschinen - alte Tische - Töpfe - Handbohrer - geschmiedete Äxte - Schnitzmesser - selbst hergestellte Farben - etc. etc. ).

Während andere in Modeläden herumstöbern, Schuhe kaufen oder sich anderen modernen Dingen zuwenden, so bin ich eher auf Flohmärkten zu finden oder versuche Sperrmüll-Dingen wieder Leben einzuhauchen. Dabei ist gar nicht ein wirklich ANTIK-Wert für meine persönlichen Werte wichtig, sondern vielmehr mein persönliches Gefühl für die Dinge.

Eine handgeschnitze Holzschüssel hat für mich einen ganz anderen Wert als ein billig-Teller.
Eine handgetöpferte unbehandelte Tajine besitzt für mich eher eine Energie als eine Teflonpfanne.

Und ich liebe es positiv - auch wenn ich es nicht immer hinbekomme. Wenn etwas nicht funktioniert, mache ich das Beste daraus. Kreativität gibt es auch im Denken.

Ich stelle immer wieder fest, wie schön die ganzen Blogs sind - so viel positive Energie wandert hier durch das Netz und selten findet man böse Worte. Macht weiter so - jeder positiver Gedanke, jede Unterstützung der Träume anderer unterstützt den Wandel der Welt.
Ich bin für das simple Leben - die positiven Gedanken und die Verwirklichung der Träume.

Lebt diese und laßt Euch dabei von allen unterstützen und von NIEMANDEM abbringen. Es sind Eure Träume.

Liebe Grüße Tinki

Montag, 9. November 2009

Familienzuwachs...


Wir haben am Sonnabend Familienzuwachs bekommen - von der lieben Patricia - von Prinzessin auf der Erbse - habe ich Angela die Maus bekommen. Bei uns hat sie noch einen Namen dazu bekommen: Molli, weil wir gerade ein wirklich zauberhaftes Buch lesen, indem eine Maus eine Große Rolle spielt und meiner Kleinen ganz wichtig ist!



Ich hatte mit dem Päckchen gar nicht gerechnet - es gar nicht erwartet, daher kam es so überraschend und ich habe mich soooooo riesig über den Inhalt gefreut, da ich meiner Kleinen auch schon Katzi - jetzt Polli ( passt nun mal besser zu Molli!) geschenkt hatte - und nun mit ihr zusammen spielen kann : )




Und ich fand es sooooo schön, etwas selbstgemachtes geschenkt zu bekommen!!!!! Das bekomme ich nämlich eher sehr selten, da alle immer meinen - das könnte ich ja auch selber . Doch für sich selber macht man doch eigentlich nie etwas ( oder bin nur ich so? )



Jetzt tanzen die Beiden Ballett zusammen dürfen auf dem Stoffpferd reiten, hören die Geschichte von "Mira und der Kreidestrich" mit an ( SUPER BUCH - finde ich zumindest - geht genau in Richtung meiner Träume! Erklärt für Kinder verständlich die Wolken der Angst, das Öffnen des Herzens, Den Großen Geist, die Möglichkeit mit Tieren zu kommunizieren und eben aufmerksam zu sein für Dinge in der Natur - etc. etc. etwas Philosopisches Träumerisches für Kinder!)


Ach und einen zauberhaften Pilz habe ich sogar noch dazu bekommen. Dieser hängt jetzt an meinem Schreibtisch neben meinem Arbeitscomputer und zaubert mit ein Lächeln aufs Gesicht. So viel schönes ! Danke liebe Patricia - welch eine Freude Du mir damit gemacht hast!!!!!!!!!


Liebe Grüße Tinki


Dienstag, 27. Oktober 2009

Träume leben

hab ich doch einen wunderschönen Post bei Allerleihrau gelesen: hier und hab erst einmal länger darüber nachdenken müssen, bevor ich darauf hätte antworten können. Das Thema ist mir aber so wichtig, daß ich darüber kaum nur einen kleinen Kommentar hätte abgeben könnte.





Die Möglichkeit Träume zu leben ist nicht immer einfach - läßt sich aber manchmal auch in seinen Alltag integrieren.

Den Indianertraum hatte ich auch lange Zeit. Nicht daß ich unbedingt im Reservat mit den Indianern hätte zusammenleben wollen, nein. Ich wollte vielmehr von Ihnen lernen. Die Fähigkeiten mir aneignen, mit der Natur in Einklang zu leben(Hab mir letztes Jahr ein eigenes kleines Tipi genäht : ) ). Die Pflanzen zu verstehen und eine Einheit zu bilden. Das hört sich nach wenig an - ist aber für unsere índustrialisierte Welt sehr schwierig zu leben. Auch eine Herzlichkeit habe ich von ihnen erfahren, als ich mit 14 in Amerika bei meiner Tante zu Besuch war. Habe ich dort bei dem Tag der offenen Tür eines Reservates einen Silberschmuckanhänger von einem Indianer geschenkt bekommen, der diese herstellte. Ich war total perplex und konnte nur antworten, daß ich nicht wüßte, warum ich diesen geschenkt bekommen würde - da meinte er , ich müsse lediglich Deutschland von ihm einen Gruß schenken. Er wäre so gerne mal dorthin gefahren und hat es bisher nicht geschafft. Da ich aber wieder dorthin fahren würde - nähme ich einen Teil von ihm mit.

Ich hüte diesen Anhänger als RIESEN Geschenk nach wie vor. Leider hatte ich nichts, was ich ihm hätte geben können. So schicke ich nach wie vor viele liebe Gedanken zu dem Indianer, der die Herzlichkeit mit sich herumgetragen hat, als wäre es eine Selbstverständlichkeit!

Also ein Traum, etwas mehr in Einklang mit der Natur zu leben? Dazu gehört als erstes doch die Pflanzen und Bäume wieder kennenzulernen. Natürliche Gartengestaltung mit Wildhecken und Sommerblumenwiese etc um der Tierwelt wieder einen klitzekleinen Platz zu schenken.

Dann gibt es noch einen Traum - lebe so unabhängig wie möglich! Das hieße natürlich keinen Strom beziehen, keine Abwasser zu erzeugen, die man nicht selber biologisch reinigen kann, regional einkaufen , eigenes Gemüse und Obst etc. etc. - Leider ist mir das so nicht möglich zu realisieren, doch ich arbeite daran. Freiheit hat auch etwas mit kleinen Dingen zu tun - mit einem Spinnrad, wo ich selber Wolle spinnen kann. Brot backen, wie ich es mag .

Jetzt kommt natürlich meine Einschränkung der Möglichkeiten. Ich habe eine feste Arbeit, der ich nachgehen muß - wobei ich dort schon eine maximale Unabhängigkeit genieße. Meine Kinder sollen natürlich auch zur Schule gehen - etc. etc. Doch es ging ja um unsere Träume!

Für mich persönlich ist ein eigenes kleines Haus, in dem ich mich recht unabhängig bewegen kann, mit einem Garten drum herum und Platz für alle meine Ideen schon ein riesiger Traum, den ich mir schon jetzt erfüllen konnte - auch wenn ich dies vorerst nur an den Wochenenden leben kann ...

So kann doch jeder im Kleinen schon seine Träume verwirklichen - auch wenn es vielleicht im Großen noch nicht funktioniert.

Liebe Grüße Tinki