Freitag, 6. November 2009

Socks on their way.... Socken-Wanderschaft???

Na jetzt habe ich Socken/Puschen gestrickt und bei diesem Schnitt der Puschen muß ich immer unweigerlich an damals denken, als wir mit unseren Gummistiefeln zu dem kleinen Regenwasserbächlein um die Ecke gelaufen sind. Staudämme gebaut haben und auch oft - sehr oft mit Nassen Füßen nach Hause kamen - nicht nur, weil das Wasser oben hineinlief, sondern weil sie oft auch kleine Löchlein hatten...( heute sind die irgendwie besser geworden - oder?)





So gegen Herbst hin ging es dann immer los mit den kalten Füßen und dafür gab es doch dann Gummistiefelsocken...



Dann gibt es ja heute die Klunschen - Teva - Crocks und Keen - Leute, die doch bis in den Herbst hinein am liebsten Barfuß in ihren Schuhen laufen. Auch darauf hat ja auch die Schuh-Industrie reagiert und Gummistiefelsocken entworfen...




Beim Stricken meiner Hausschuhe ist mir die Idee gekommen, daß sie sich bestimmt super gut als die guten alten Gummistiefelsocken eignen würden... -okay die Gummistiefel sind von meiner Tochter : )


Allerdings muß dabei irgendwie beachtet werden, daß es gar nicht so einfach ist, in die Sandalen, in die man im Sommer gerade gut barfuß hineinpaßt - im Winter bestimmt nicht mit solchen Socken hineinpaßt - also doch neue Sandalen für den Winter??????

ANLEITUNG :

-> Für alle die sie nachstricken wollen: Dicke Wolle - 5er Sockenstricknadeln - für 38er Socken 46 M aufnehmen und auf die Nadeln verteilen - dann 10-12 Reihen einfach rechts stricken.
Für die Hacke die beiden hinteren Nadeln als Maschenzahl nehmen und immer hin und her stricken ( hin rechts - zurück links ). Dabei in jeder Reihe die letzen Beiden Maschen zusammenstricken (so wird jeweils außen in jeder 2. Reihe eine abgenommen - automatisch ). Dann wenn nur noch 4 Maschen auf jeweils einer Nadel sind - oder eben 8 Maschen übrig sind, wird jeweils am ENDE jeder Reihe wieder eine Masche zugenommen - und zwar so, daß man in die Löcher am Rand einsticht, die durch das Abnehmen entstanden sind ... hä...dann solange weiter hin und her stricken, bis wieder 22 Maschen oder 24 Maschen auf den Nadeln sind.
Aschließend wird dann wieder in Runde gestrickt. 38-40 Reihen je nachdem wie fest ihr strickt, von Anfang Hacke bis zur Spitze.
Nun wird jeweils pro Reihe 4 Maschen abgenommen, bis nur noch 2 Maschen pro Nadel sind.
Diese wird mit einer Masche zusammengezogen . Fäden vernähen - FERTIG.
kleiner Nachtrag: wenn ihr die Spitze wie ich haben wollt: 1.Nadel stricken(Mitte ist bei mir immer unter dem Fuß!), bis nur noch 3 Maschen auf der Nadel sind. Dann 2 Maschen zusammenstricken und die übriggebliebene Stricken. 2. Nadel ( erste Nadel, die oben auf dem Fuß zu sehen ist...) eine Masche stricken. Eine Masche abheben, eine Masche stricken und die abgehobene über die zuletzt gestrickte ziehen. Dann weiter bis zum Ende. 3. Nadel wie 1. und 4. Nadel wie 2. Nadel. Die Reihen solange fortführen bis 2 Maschen pro Nadel. - Zusammenziehen mit einer Masche - auch Fertig.

Liebe Grüße Tinki

Dienstag, 3. November 2009

Puppengeflüster....

Jetzt kommt ein wenig Puppengeflüster...



Kalle ist angezogen und fast reisefertig...



Fehlen doch noch ein paar Knöpfchen an seiner Jacke und an seinem Pulli.


Er ist schon ganz aufgeregt, wie denn sein kleiner Puppenpapa sein wird...


Hoffentlich findet er gefallen in seiner neuen Familie.


Liebe Grüße Tinki
PS: Die Fotos wollten einfach nicht scharf werden... sorry

Freitag, 30. Oktober 2009

Herbstimpressionen














Ein Gang durch meinen Garten....
Liebe Wochenendgrüße Tinki

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Zeichnen und das Verständnis von Kunst für den Hausgebrauch...

Habt ihr auch schon oft gesagt, ich kann nicht zeichnen - die Zeichenlehrerin meiner Tochter meinte : jeder kann zeichnen - nur ob man das entsprechende Auge für die Proportionen und das Bild hat, das ist dann der Unterschied zu der eigentlichen Kunst...

Was ist denn Kunst. Viele moderne Künstler verstehe ich nicht, komme ich nicht so recht dahinter, was sie sich bei solchen sogenannten Kunstwerken denken - ich finde aber immer wieder, daß sich unter Euch Bloggerinnen echte Künstlerinnen befinden, dich mich total begeistern. Sei es durch die Farbenpracht, durch wunderschön inszenierte Naturfotos oder grandiose Handarbeiten. Am liebsten möchte ich dann losziehen in mein Kabuff und es selber auch einmal ausprobieren...



So ein Ausprobieren war dieser Jaguar. Nachdem ich gesehen hatte, wie meine Tochter gezeichnet hatte, wollte ich auch mal wieder zu dem Bleistift greifen... er ist noch nicht fertig, allerdings werde ich ihn so unfertig lassen, wie ich eben als Künstlerin bin - und auch eigentlich bleiben möchte.

Ich möchte alles ausprobieren, austesten, meine Vorlieben erproben und meine Grenzen kennenlernen! Was ich noch nicht versucht habe - richtig auf einer Töpferscheibe töpfern und wirklich vernünftig schnitzen - ach und es gibt bestimmt ganz viele Dinge, die noch auf mich warten. Daher, falls ihr mal ähnliche Produkte bei anderen seht, die Eurer Kunst sehr ähnlich sehen könnte, dann liegt das bestimmt daran, daß sie Gefallen daran gefunden haben und sich selber einmal probieren wollten!

Was habt ihr schon alles ausprobiert, getestet welche Künste bewundert ihr vielleicht besonders?

Liebe Grüße Tinki

Dienstag, 27. Oktober 2009

Träume leben

hab ich doch einen wunderschönen Post bei Allerleihrau gelesen: hier und hab erst einmal länger darüber nachdenken müssen, bevor ich darauf hätte antworten können. Das Thema ist mir aber so wichtig, daß ich darüber kaum nur einen kleinen Kommentar hätte abgeben könnte.





Die Möglichkeit Träume zu leben ist nicht immer einfach - läßt sich aber manchmal auch in seinen Alltag integrieren.

Den Indianertraum hatte ich auch lange Zeit. Nicht daß ich unbedingt im Reservat mit den Indianern hätte zusammenleben wollen, nein. Ich wollte vielmehr von Ihnen lernen. Die Fähigkeiten mir aneignen, mit der Natur in Einklang zu leben(Hab mir letztes Jahr ein eigenes kleines Tipi genäht : ) ). Die Pflanzen zu verstehen und eine Einheit zu bilden. Das hört sich nach wenig an - ist aber für unsere índustrialisierte Welt sehr schwierig zu leben. Auch eine Herzlichkeit habe ich von ihnen erfahren, als ich mit 14 in Amerika bei meiner Tante zu Besuch war. Habe ich dort bei dem Tag der offenen Tür eines Reservates einen Silberschmuckanhänger von einem Indianer geschenkt bekommen, der diese herstellte. Ich war total perplex und konnte nur antworten, daß ich nicht wüßte, warum ich diesen geschenkt bekommen würde - da meinte er , ich müsse lediglich Deutschland von ihm einen Gruß schenken. Er wäre so gerne mal dorthin gefahren und hat es bisher nicht geschafft. Da ich aber wieder dorthin fahren würde - nähme ich einen Teil von ihm mit.

Ich hüte diesen Anhänger als RIESEN Geschenk nach wie vor. Leider hatte ich nichts, was ich ihm hätte geben können. So schicke ich nach wie vor viele liebe Gedanken zu dem Indianer, der die Herzlichkeit mit sich herumgetragen hat, als wäre es eine Selbstverständlichkeit!

Also ein Traum, etwas mehr in Einklang mit der Natur zu leben? Dazu gehört als erstes doch die Pflanzen und Bäume wieder kennenzulernen. Natürliche Gartengestaltung mit Wildhecken und Sommerblumenwiese etc um der Tierwelt wieder einen klitzekleinen Platz zu schenken.

Dann gibt es noch einen Traum - lebe so unabhängig wie möglich! Das hieße natürlich keinen Strom beziehen, keine Abwasser zu erzeugen, die man nicht selber biologisch reinigen kann, regional einkaufen , eigenes Gemüse und Obst etc. etc. - Leider ist mir das so nicht möglich zu realisieren, doch ich arbeite daran. Freiheit hat auch etwas mit kleinen Dingen zu tun - mit einem Spinnrad, wo ich selber Wolle spinnen kann. Brot backen, wie ich es mag .

Jetzt kommt natürlich meine Einschränkung der Möglichkeiten. Ich habe eine feste Arbeit, der ich nachgehen muß - wobei ich dort schon eine maximale Unabhängigkeit genieße. Meine Kinder sollen natürlich auch zur Schule gehen - etc. etc. Doch es ging ja um unsere Träume!

Für mich persönlich ist ein eigenes kleines Haus, in dem ich mich recht unabhängig bewegen kann, mit einem Garten drum herum und Platz für alle meine Ideen schon ein riesiger Traum, den ich mir schon jetzt erfüllen konnte - auch wenn ich dies vorerst nur an den Wochenenden leben kann ...

So kann doch jeder im Kleinen schon seine Träume verwirklichen - auch wenn es vielleicht im Großen noch nicht funktioniert.

Liebe Grüße Tinki

Montag, 26. Oktober 2009

Fliegenpilz - leicht giftig...

Hallo ihr Lieben...

in den letzten Wochen habe ich mich auch über vieles hier im Netz geärgert - gewundert und auch wirklich bedauert. Ich finde es ist wie mit dem Fliegenpilz... Er sieht wunderschön aus, birgt aber seine Gefahren in sich, da Giftstoffe enthalten sind...



Ich persönlich ziehe daraus meine Schlüsse.... das Netz hat viele tolle Seiten - vieles anzuschauen und zu bewundern... dennoch werde ich das böse Bauchgrummeln nicht los, welches auch durch das Fliegenpilzgift beim Genuss hervorgerufen werden würde...

Liebe Grüße Tinki

PS: Den Fliegenpilz habe ich gestern in meinem Garten entdeckt - wunderschön... : )

-Nachtrag von mir: ich habe mit dem Bauchgrummeln NICHT irgendwelche Bloggerinnen gemeint, außer denen die durch Neid und Mißgunst getrieben sind. - Ich habe diese aber noch nicht persönlich kennengelernt!