Dienstag, 10. Mai 2011

kleiner Lehmofen

Loch buddeln.... und schon gesellt sich ein Rotkehlchen zu mir und pickt unglaublich viele Würmchen und Maden aus dem Boden. Es war wie ein Geschenk... Beim Buddeln hüpfte es sogar fast neben meinem Spaten herum.

Und in der Ecke vom Dach wohnt es mit seinen kleine Nachwuchsvögelchen!!!
 Gezählt habe ich aber ich aber nicht...

Nun aber zum Lehmofen, den ich bauen möchte....Eine Grundplatte aus kleinen Pflastersteinen habe ich ausgelegt. Besser ist es wohl das Loch mit Sand-Schotter auszufüllen und ein kleines Fundament zu bauen, damit man sich nicht so bücken muß - ich hatte dazu aber weder Lust, noch die Zeit.

Die Zutaten hatte ich schon länger hier liegen: einen Bigpack Lehm, den ich von Nachbarn geschenkt bekommen habe außerdem noch einige Büchlein von dem : Einfälle statt Abfälle - die ich letztens bestellt habe. Unter anderem eben auch das Bauen von Lehmöfen.... Nun entstand am Wochenende mein erster selbstgebauter - KLEINER - Lehmbackofen.

Grundplatte wir aus Lehm auf die Steine aufgetragen. Und wenn man hat am besten Schamottsteine darauflegen, die speichern die Wärme hervorragend. Ich möchte mir mit einem Pizzastein behelfen, da ich die Schamottsteine hätte kaufen müssen.

Der Strohballen dient als Vorlage und auch als Formgebung - nur die Tür wird separat abgestützt, Es wäre aber ( im Nachhinein ) sinnvoller gewesen, gleich eine Form aus Holz oder ähnlichem auszusägen, die später als Tür dienen soll. Naja hinterher ist man immer schlauer
Wir sind alle schon total ungeduldig, und möchtes ja soooo gerne ausprobieren, wie das so funktioniert, ob es üerhaupt geht etc. etc.

Aber momentan muß dieser noch einige Zeit durchtrocknen, bevor wir es ausprobieren, denn mein erster Versuch ist an der Kuppel glatt eingestürzt, so daß ich ihn nochmal aufbauen mußte. Mit etwas mehr Erfahrung reicher - hoffe ich jetzt natürlich, daß sich meine Geduld auszahlen möge.


Hier ist der erste Tag wieder ein wenig wolkig, aber Regnen tut es nicht. Ja - Regen kann ich momentan auch gar nicht gebrauchen - DOCH mein Garten natürlich schon, aber mein Lehmofen braucht eigentlich noch ein Dach, bevor es anfängt.....


 So ähnlich sieht er nun aus. Am Ende habe ich ihn noch mit Stroh-Lehm überzogen, damit eine größere Speicherung der Wärme gewährleistet ist. Nur den Schornstein habe ich noch nicht zuendegeklebt... Vielleicht stecke ich auch ein Rauchrohr hineine, dann kann ich den Ofen besser abdecken, wenn er nicht benutzt wird. Mal sehen...

Ich wünsche Euch noch eine schöne Woche und hoffe, daß ihr auch neue kreative Dinge ausprobiert. Das bringt nämlich total viel Spaß und stärkt das Selbstvertrauen - man kann auch viele Dinge tun, die nicht viel kosten und die effektiv sind und viel Spaß machen... In dem Sinne Spaten in die Hand und los?????

Liebe Grüße Tinki

Kommentare:

  1. Wow!Liebe Tinki, jedes einzelne Bild habe ich bestaunt, was für eine tolle Sache!Wir haben damals von unseren Eltern immer Lehm zum modellieren in die Hand bekommen ( wo hatten die den bloß her,frage ich mich gerade), ich habe es geliebt ;o), aber einen Ofen habe ich nie gebaut ;o)!Ich wünsche euch ganz,ganz viel Freude damit!Alles Liebe, Petra

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  2. Wow!!!! Ich bin begeistert! Was für eine tolle Idee und noch dazu so schön und natürlich... ach, ich krieg mich fast nicht mehr ein vor lauter "Super! Toll! Welch schöne Idee!"... ganz liebe Grüße!!!! maria

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  3. Ohhh ist der Klasse!!!!
    eine Super Idee und ein richtiges Sahneteilchen.
    Da schmeckt das Brot bestimmt genial raus. Und warte mal ab wenn der gut funzt hats du bestimmt auch irgendwann einen zweiten bei dem du dich nicht so bücken musst.
    Da würde ich gerne auch gerne was raus essen. In Griechenland auf Zakynthos ist ganz oben auf einem Berg eine Taverne der macht alles in einem Lehmofen das schmeckket lekkkkaaaa.
    Ich wünsche euch viel Spass und guten Appetit .
    Lg GAbi

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  4. toll!!! ich bin total gespannt auf Deine weiteren Berichte !!
    Liebe Grüße
    Steph

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  5. Das ist toll und macht jetzt richtig Lust auch so einen Ofen zu bauen!
    Eine Bekannte von mir ist gerade aus ihrem Heimatbesuch in Kroatien zurückgekommen und hat mir erzählt, dass in dem Dorf aus dem sie kommt, noch ganz viele Leute in ihrem Garten mit solchen Lehmöfen ihr tägliches Essen kochen. Sie hat nicht mehr aufgehört zu schwärmen von den leckeren Kartoffeln und dem Gemüse, das aus diesen Öfen kam. Ich kann mir auch gut Brot vorstellen. Bin gespannt auf deine Erfahrungen damit.
    ganz liebe Grüße
    Susanne
    ...wär schon prima, wenn ichs mal in den Norden schaffen würde und irgendwann klappt das bestimmt auch mal:)

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  6. Ich hab mich gleich mal als Leserin eingetragen, ich bin nämlich auch schon gespannt, wie es mit deinem Ofenprojekt weitergeht.Ich rieche schon förmlich das selbstgebackene Brot, lecker. Ach ja: Woher, wenn nicht vom Nachbarn bekommt mensch Lehm?
    LG Ann

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  7. Liebe Tinki, das ist ja eine tolle Idee. So einen Ofen hätte ich auch gerne im Garten. Ich glaube, das Brot wird köstlich sein und Euch alle mit viel Stolz erfüllen. Ich bin sehr beeindruckt, dass Du Dein Vorhaben ganz allein in die Tat umgesetzt hast. Echt klasse!
    Ich werde auf jeden Fall bei Dir lesen, wie es weitergeht. Einen Moment erstaunt war ich, als ich gesehen habe, dass Du Stroh als Konstruktionshilfe verwendet hast, aber das hast Du wahrscheinlich gemacht, weil man es am Ende, wenn der Ofen fertig ist, leicht wieder entfernen kann, oder?

    Liebe Grüße

    Marion

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  8. Du meine Güte, was für eine tolle Aktion!! Der sieht ja super aus, und ich freue mich so sehr für dich, daß du diese tolle Idee so gut umsetzen konntest. Ich bin sehr gespannt, bitte zeige uns, wenn es weiter geht, Ja? Liebste Grüße, Tina

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  9. Was für eine tolle Idee! Da hätte ich am liebsten mitgeholfen... Mal wieder Lehm an den Händen zu spüren (nicht "nur" Ton). In einem Lager haben wir mal so richtig ausgiebig mit Lehm geknetet und geschmiert - den gab es da einfach so am Wegesrand.
    Liebe Grüsse
    Doris

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  10. Wowowow! Ich hab mal eine kleinen Lehmofen in einer Waldorfschule gesehen... aber ganz ehrlich: Für mich bleibt das alles unerreichbar klasse... KLASSE_ wie du das machst! da würde ich mich nie, nie, nei rantrauen, an so ein geniales Konstrukt!
    Bravo, Tinki!
    Bora

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  11. hallo tinki
    habe durch zufall deinen blog entdeckt und bin total begeistert.wir
    träumen noch vom leben auf dem land
    bzw.sind auf der suche nach einem geeigneteten objekt.....was aber hier
    in der nähe von frankfurt sehr schwierig bzw.teuer ist.wahnsinn was du alles kannst....
    wünsche dir noch eine schöne restwoche,
    herzliche grüße regina

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