Mittwoch, 28. März 2012

Räuchern und Schamanentum....

Habe ich Euch doch erzählt, daß ich am Wochenende auf meiner Terasse mit dem Kelly Kettle herumexperimentiert habe - da bin ich gestern doch gleich von meinem Nach-Nachbar angesprochen worden, was ich am Sonntag geräuchert hätte, ob ich irgendwelche Schamanische Riten durchgeführt habe... Da mußte ich doch sehr schmunzeln... nein - meinte ich, aber etwas rituelles schönes, einfaches habe ich schon gemacht:  Wasser heiß gemacht mit natürlichen Materialien um meinen rituellen Morgenkaffee zu trinken .....

Schmunzel....

Liebe Grüße Tinki

Montag, 26. März 2012

Der kleine Traum vom glücklichen Leben....

Wie mag dieser wohl aussehen. Für mich war es ein wenig Wochenende vermischt mit Sonne pur und Frühlingstemperaturen. Erste Blumen kann ich in meinem Garten bewundern und die Gartenliege wurde auch schon benutzt...
Kelly Kettle - zum Wasser kochen...

Mein Kaffee-Wasser wurde draußen mit dem Kelly Kettle in rasanter Geschwindigkeit erzeugt und in Ruhe mein selbst heißgemachter Kaffee genossen. Dazu benötigt man als Brennstoff nur ein bißchen grobe Sägespäne ein paar herumliegende alte dicke trockene Gräser oder Kiefernzapfen. Es ist echt eine Freude zusehen zu können, wie mit wenig Material das Wasser kocht, was im Wasserkocher 2000 Watt benötigt.

Und Mittags wurden dann doch die Kohlen im kleinen selbstgebauten Grill/Ofen eingeheizt, um dann die Eisenpfanne draufzustellen und Pancakes darauf zu backen...mmmmhhhh lecker. Natürlich aus gemahlenem Dinkelmehl. Das war für mich auch eine neue Erfahrung. Hatte ich bisher diese nur mit 505-er Mehl hergestellt kann ich sagen, daß diese Pancakes mit Vollkornmehl auch schmecken! Dazu selbstgekochtes Apfelmus!

Ja und dann ZEIT: Zeit um ein wenig zu lesen, Zeit um in den Zeitschriften zu stöbern, die noch auf meinem Sofa lagen, Zeit ein wenig meine UFDI's weiterzuhäkeln, weitere Häkelnadeln zu schnitzen.

Ja und auch endlich meinen Regenrinnen-Wasser-in-die-Regentonne-Ausgang auszuwechseln. Letztes Jahr habe ich in keiner Tonne Regenwasser sammeln können, weil alles irgendwie verhext - nicht funktionierte. Dieses Jahr habe ich es endlich geschafft! Ja und Fenster geputzt - leider noch nicht alle - und gestaubsaugt, Wäsche gewaschen, das Beet weiter umgegraben,


Ameisen bekämpft (kochendes Wasser ist mein Mittel) und noch eine Art Antikaninchenstall gebaut aus Draht und Leisten, damit die frechen Kaninchen nicht meine frisch ausgesähten Pflänzchen abfuttern.

 Dann noch endlich 4 dicke Birkenholzabschnitte mit einem Spaltkeil, den ich mir endlich geleistet habe ( den Samstags-Baumarkt-Tag habe ich auch noch eingebaut ),gespalten und mit der Axt kleingehauen...mit dem Hund Fahrrad gefahren - nein ich Fahrrad und der Hund durfte laufen!
Sooo viele Dinge an zwei Tagen Kinderfreies Wochenende.... ( meine Große ist ja leider eh schon weg...).
Veilchen direkt bei meiner Auffahrt...

Ich kann diese Zeit dann so richtig genießen. Aus vollen Zügen oft mit viel Arbeit, was mir aber auch gefällt, denn ich kann es machen, wann ich möchte und wie lange ich es möchte!

Liebe Grüße Tinki - Euch noch eine schöne Woche.
PS: Und unseren Bulli gelüftet, der noch darauf wartet, wieder aufgehübscht zu werden... leider braucht er sehr viel neues Blech, welches draufgeschweißt werden muß - nein nicht von mir ... ich habe erst einmal einen Schweißpunkt gesetzt und bin glaube ich nicht Freund mit der Schweißpistole geworden - schmunzel - das bleibt glaube ich Männerjob -und ich bleibe bei meinem Schraubendreherhalterjob und Feuer-ausmach-Job ...

Mittwoch, 21. März 2012

Glück ist - sich frei äußern zu dürfen

Ja aufgrund eines Postes bei Allerleirauh und des darauf verweisenden Posts von Cat, habe ich  mir mal wieder Gedanken gemacht über Frauen und deren Entscheidung und vor allem Mitentscheidungen:

Also ich finde es korrekt eine gewisse politische Mitentscheidungsmöglichkeit zu besitzen, des weiteren auch eine fairere Bezahlung von Frauen an ihren Arbeitsplätzen und der Möglichkeit, daß sie "entspannt" Arbeiten gehen kann, da sie weiß, daß die Kinder gut betreut sind. Und eine größere gesellschaftliche Anerkennung von Hausfrauen!!!!!

Jetzt geht aber die Problematik eigentlich erst los:  Ich denke, daß die Frauen gar nicht immer "hoch" oben mitspielen möchten. Diese Hahnenkämpfe, die dort ausgefochten werden in bestimmten Positionen, die Machenschaften, die in Chefetagen passieren, könnte ich persönlich nicht ertragen und auch nicht aushalten. Ich möchte auch keinen Job machen, bei dem ich 80 Stunden die Woche arbeiten muß, damit ich als "Führungskraft" akzeptiert werde.
Also ist doch die Frage, was wollen wir Frauen? Ich bin selber verantwortlich für das was ich tue und ich muß auch die Konsequenzen daraus ziehen. Möchte ich Kinder haben, daß muß ich in Kauf nehmen, eventuell mit der Karriere zurückzutreten und langsamer zu machen - oder wirklich als Hausfrau zu arbeiten.
Ist dies dann ein Sprung, der viel zu groß ist, weil uns langweilig Zuhause ist, versuchen wir die Selbstverwirklichung vielleicht beim Handarbeiten, Philosophieren , Dekorieren oder sonstiges. Ja und wenn dieses die Persönlichkeit glücklich macht , dann halte ich das für sich persönlich als den vollkommen richtigen Weg. Man darf nur nicht hinterher darüber herziehen, daß es anderen doch besser geht, die keine Kinder bekommen haben und jetzt toll im Job sind. Oder derer, die sich die ganze Zeit durch ihre Doppelbelastung gequält haben und versucht haben , Kind und Haushalt und Partnerschaft unter einen Hut zu bekommen.

Jeder hat eine Wahl! Welchen Weg man gehen möchte. Jeder kann für sich entscheiden, welcher Weg der richtige ist. Manchmal mehr manchmal weniger. Aber im Kleinen immer. Wenn wir als Frauen etwas erreichen wollen, so müßte man sich auch einig sein, und das können wir nicht sein, da unsere Standpunkte sehr unterschiedlich sind. Die einen gehen in ihrem Mutterjob vollkommen auf und sind glücklich darüber die Kinder zu betreuen und eventuell sich selber etwas gutes zu tun über Hobbies oder über Sport oder ähnliches. Andere brauchen nebenher noch eine Arbeit, damit sie das Gefühl der Unabhängigkeit behalten, oder um sich die Bestätigung über die Arbeit zu holen und wieder andere Frauen möchten gerne Karriere mit Familie vereinbaren und stellen dann vielleicht lieber Personen ein, die sich um ihre Kinder liebevoll kümmern. Ihr seht es gibt so viele Möglichkeiten, für sich eine Entscheidung zu treffen, die aber in jedem Fall von sich selber aus unterstützt werden sollte.

Mein Chef sagte mal zu mir: Wenn Du nicht mindestens zu 70 % mit dem Job zufrieden bist, dann suche Dir einen anderen.

So einfach ist das nicht, mögt ihr sagen. Ja das stimmt. Es kostet Kraft und Nerven sich auf den Weg zu machen, doch genau das bringt einen weiter das macht einen Selbstbewußt, das meint Cat vielleicht wenn sie sagt, daß man sich auch mal engagieren soll für die eigenen Meinung, für die eigenen Stellungnahmen für die Ehrlichkeit sich selber und anderen gegenüber.
Die eigentliche Frage ist: BIN ICH GLÜCKLICH MIT DEM WAS ICH TUE - EGAL WAS ES IST? KANN ICH OFFEN DAZU STEHEN?

Wenn nein, so sollte man sich ganz dringend verändern. Bewundern kann ich die Leute, die mit sehr wenig Geld auskommen, die einfach das tun, was ihnen Freude bereitet und nur so lange, wie es ihnen Freude bereitet. Zum Beispiel ein Töpfer, Gärtner , Graphiker oder einfach Hausfrau. Jeder der es schafft, sich selber ein glückliches Leben zu schaffen, den bewundere ich aus ganzem Herzen! Ob das nun mit viel Konsum oder wenig Konsum geht - ist doch vollkommen gleichgültig. Wenn es keinen Konsum gibt, dann gibt es auch keine Geschäfte, die eventuell solche Träume wahr machen wie: Ich mache jetzt einen kleinen Buchladen auf, oder ich verkaufe meine selbstgenähten Kinderklamotten oder ich verkaufe jetzt Stoffe und Dekodinge etc. etc. Also man sollte sich selber hinterfragen, was brauche ich wirklich - und was macht mich glücklich und trete ich damit niemanden auf die Füße...

Meine persönliche Meinung ist allerdings, man sollte immer ein wenig unter seinen Verhältnissen leben, damit man die Möglichkeit hat, solche Dinge vielleicht zu verwirklichen und nicht in einem Schlepptau von Verpflichtungen und Schulden zu landen, der einem vielleicht nicht ermöglicht, etwas anderes zu tun...
Dann sind wir am Ziel angelangt ( Kompromisse sind natürlich inbegriffen. Ohne eine gewisse Kompromisbereitschaft geht gar nichts ).

Irgendwie bin ich abgeschweift: sollte es doch darum gehen, eine Meinung frei zu äußern und nicht nur den Schmusekurs zu gehen... gut - Aufsatz am Thema vorbeigeschrieben .....

Liebe Grüße Tinki

Sonntag, 18. März 2012

Glück ist.....

kennt ihr noch die niedlichen Postkarten, die man früher gerne geschenkt bekam? Mit einem Jungen und einem Mädchen.

GLÜCK IST: Wenn alle zufrieden im Garten neue Spiele erfinden - hier auf den Tisch springen und wieder herunter und nochmal rauf und KUSCHELN !

Also eigentlich wollte ich etwas anderes erzählen... was macht mich glücklich. Diese Frage beschäfigt mich schon länger. Und was kam heute abend im Fernsehen ein langer Bericht über das Glücklichsein.
Sehr sehr interessant. Des weiteren habe ich heute ein Antiquarisches Buch bekommen, welches "lebe einfacher" heißt... es scheint sehr gute Aspekte zu beinhalten - wichtige Dinge, die man auch für sich umsetzen kann, die im Kleinen anfangen... und da sind wir wieder beim Glück:

1. was möchte ich im Leben noch einmal ausprobieren....
2. was möchte ich im Leben noch einmal erreichen... hierbei ist das Weg auch das Ziel...
3. auf welche Dinge könnte ich gut verzichten, die ich momentan besitze - ein Weg sich auch ein wenig zu befreien von "Altlasten"
4. Welche Freunde sind wirkliche Freunde, die mir beim Glücklichsein helfen.
5. Welche Beschäftigungen erzeugen ein Glücksgefühl in mir, und warum tue ich diese Dinge viel zu selten und warum.

zu Frage 1.und 5. :  mmmhhh momentan weiß ich es nicht. Ich habe schon vieles ausprobiert und stagniere gerade in meinen Wünschen. Wenn ich jetzt mir selber die Frage stelle, was möchte ich wieder machen - dann wäre es: wieder in einer netten Mixed-Manschaft Volleyball spielen, Musik machen mit meiner Geige und Singen mag ich auch gerne und würde ich auch gerne mal.
Ich hatte lange Zeit den Traum, mir ein eigenes kleines Haus zu bauen. Eine Art Self-made-Hütte. Jetzt habe ich mir ein großes Häuschen, was soooo viel Potential zum Selbermachen hat, daß ich kaum hinterherkomme - dennoch ist das eigene Erschaffen wohl etwas anderes, dennoch machen mich die Renovierungen dort glücklich, weil man sich ausprobieren kann, an seine Grenzen kommt und einfach alles nicht so genau genommen wird, da es ein Projekt darstellt.
Was noch: ich möchte gerne mit meinem Hund eine art Aufgabe finden - Agility?!
Dann neue Leute kennenlernen - Hallo Schweiz - das war letztes Jahr schon wirklich Klasse und hat mir gezeigt, daß es toll ist, solch eine Art von Besuch von Unbekannten - es war eine kribbelige tolle Erfahrung!!!!!
Doch wichtig ist vor allem der Alltag. In diesem muß man sich Nischen schaffen, in denen man die Ruhe und die Kraft findet für sich selber im Einklang zu sein - nicht nur zu funktionieren, sondern wirklich zu LEBEN!!!
Dabei hilft mir oft mein Garten und mein Hund und mein persönliches Umfeld an sich ( ich meine damit meine Familie und meine Freunde). manchmal kommt man ab von seinem Weg und vergißt sich... dann muß man wieder sein persönliches Gummiband zusammenknoten und neu strukturieren).
Meine Gedanken gehen weiter. Das Glück ist, daß ich momentan schon wirklich ein glückliches Leben führe, aber ich möchte mir dieses auch erhalten und die positiven Dinge verstärken!

Ich hoffe, daß ihr auch auf Eurem Weg seid und Eure persönlichen Gücksmomente oder das Grundlebensgefühl auf GLÜCK steht! Wenn nicht... ich habe gelernt: positiv verstärken hilft! Gute Ernährung hilft, regelmäßige Bewegung auch , etwas mutiges tun, was einem Spaß macht, sich mit Freunden treffen... etc.

Liebe Grüße Tinki   - man ist sich selber des Glückes Schmied!!!!!
Und - es gibt nicht nur glückliche Tage aber man kann versuchen aus einem unglücklichen noch die positiven Dinge herauszufinden und sich nicht niederdrücken zu lassen! - Sich und anderen verzeihen können!!!!!

Freitag, 16. März 2012

"Rundlesespaß" - Landleben

Jetzt habe ich doch endlich mal das Buch "Landleben" durchgelesen und darf es nun weitergeben.

Sinn ist es, daß man es liest, weiterreicht und einen kleinen Kommentar zu dem Buch in das Heftchen schreibt, welches mit dabei liegt.

Ich habe dieses Buch von Maria bekommen und möchte es jetzt weiterschicken, an die nächste Leserin.
Falls ihr also diese Buch auch gerne einmal lesen möchtet, so hinterlaßt einen Kommentar und ich lose aus, wer dieses Buch bekommen wird.

Stichtag ist Sonntag der 19.03.2012.

Ob es mir gefallen hat das Buch?! Ja irgendwie schon und nein, manche Bereiche hätte ich nicht mit in das Buch hineingenommen.

Und nun kann ich Euch endlich meine kleine Spindel zeigen, die ganz einfach selber zu machen geht:


Einfach ein Stück Ast nehmen, der möglichst rund ist und eine Scheibe absägen. Darauf achten, daß es nicht zu dick wird, denn je schwerer, desto schneller reißt der Faden. Allerdings ist es bei zu leichter Spindel auch nicht gut, da dann der Faden so dünn sein muß, damit sich das dreht. Also Gewichtsangaben ca. 20-30 gramm
In der Mitte ein Loch bohren - dieses aber so einpassen, daß ein geschnitzes Essstäbchen hineinpasst. Ich habe dieses etwas gekürzt und oben einen Haken heineingeschnitzt, damit ich den Faden dann mit einem Halben schlag befestigen kann beim Spinnen.

Und los geht es. Immer in eine Richtung drehen, den Faden aus der Wolle ziehen und wieder aufwickeln ...

Viel Spaß - Alles Liebe Tinki

Dienstag, 13. März 2012

Kleine Anleitung Kuksa

Linkliste für das Herstellen von einer eigenen Kuksa. Leider habe ich keine Bilder von der Herstellung dieses Holzbechers gemacht. Meine Arbeiten waren: -> Birkenholzstammstück sägen:
         1. Zurechtspalten
         2. Zurechsägen der eingezeichneten Vorgabe
         3. Einspannen in eine Haltevorrichtung.
         4. Mit einem Abziehmesser vorbereiten.
         5. Innen mit einem großen Bohrer ein Loch hineingebohrt, damit ich nicht so viel herausschnitzen"
             muß, sondern schon einiges mit dem Beitel herausstechen kann.
         6. Einen kleinen gebogenes Bildhauereisen zum aushölen. Danach habe ich mein sogenanntes 
             Schälmesser wiedergefunden und endlich begriffen, wie es geht ( ja man lernt dazu ).
         7. Außen und Innen stundenlang geschnitzt, um die Form so hinzubekommen, wie ich mir das
             vorgestellt habe. Wenn man eine Bandsäge hat, dann kann man die Form schon gleich zurechtsägen,
             dann muß man später nicht so viel schnitzen !

Hier findet ihr zwei Seiten mit Bildern von diesen tollen Kuksa-Bechern. Ja ich werde wohl noch mehr machen, und dann vielleicht ein paar Bilder, denn ich möchte gerne eine kleine Müslischale noch zu dem Becher hinzufügen.
Hier sind Bilder und auch dieser Link ist wirklich Klasse. Kuksa-Tutorial.