Dienstag, 12. April 2011

Wenn eine Scheune fällt...

Ja wir haben ganz spontan die Möglichkeit gesehen, die alte Fachwerkscheune abreißen zu lassen. Wie gut, daß es in einem Dorf so viele verschieden Handwerker gibt, die einem mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Zuerst hatten wir versucht, diese selber zum Zusammensturz zu bringen, aber das hat überhaupt nicht funktioniert, denn anstatt zusammenzufallen, hat es uns ein wenig verwundert, das man Balken um Balken herausziehen kann und das Dach immernoch drauf bleibt ????

Dann haben wir vom Nachbarn einen Tipp bekommen, wer unseren Abriß denn nun durchführen kann und wir haben auch sofortige Hilfe bekommen!!!!!

Nach vielen Telefonaten bei anderen Abrißunternehmen war ich schon total frustriert, denn entweder bestand kein Interesse, oder der andere hat sich nicht wieder gemeldet... komisch, da denkt man doch, die Leute wollen Geld verdienen - aber wahrscheinlich ist es nicht rentabel genug!

Jetzt können wir Holz-Mikado spielen und die ganzen Balken aus dem Gewühle herausziehen. Ich dachte, daß noch mehr Steine - gute alte Ziegelsteine übrigbleiben würden, die ich für Terasse, Mauer oder ähnliches nutzen könnte, aber so viele sind gar nicht dabei übrig geblieben, die heil und ganz geblieben sind.

Es ist schon beeindrucken, wie schnell im Endeffekt, so ein Gebäude dem Boden gleichgemacht werden kann ! ( Nun ist das eine Fachwerkscheune gewesen, die eh schon aus lauter morschen Balken bestanden hat und mehr gefährlich war als annähernd noch lohnend gewesen wäre dieses wieder aufzubauen - so schade ich das auch finde! )

Liebe Leute - auch bei uns also nimmt so manches Form an und geht endlich ein wenig voran! Wenn der Schutt dann weggeräumt ist und das Holz zu Feuerholz umgewandelt wird, oder aufbewahrt wird, damit man aus den wenigen guten Balken noch etwas zaubern könnte, wird wohl noch länger dauern, denn es ist ziehmlich anstrengend, ein paar Steine herumzutragen, auch mit Schubkarre etc. Aber ich bin motiviert, denn dann habe ich eine tolle Aussicht auf meinen wundervollen alten Obstgarten.

Liebe Grüße Tinki

Kommentare:

  1. Liebste Tinki,
    ach wie schön, dass dein Traum immer mehr Form annimmt ;-)
    Toll, dieser Blick in die Weite gleich hinter der abgerissenen Scheune! So nah, so mitten in der Natur! Ich kann gradezu die Stille hören, den regennassen Duft der Erde riechen ;-)))
    Ein schönes Erdenfleckchen machst du dir da heimisch!
    Ganz liebe Grüße
    Herzlichst
    tüftelchen

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  2. Liebste Tinki,
    ich nochmal:
    Hab lieben Dank für deine Zeilen zu den Gericchten der Kindheit ;-)
    Holunderbeersuppe mit Grießklößen und Apfelstückchen, mhhhhh. Wie machst du die? Und wie gehen die Nudeln mit Tomatensoße á la Papa?
    Solche Seelenrezepte interessieren mich ganz doll.
    Liebste Grüße, du fleißiges Bienchen!
    Herzlichst
    tüftelchen

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  3. liebe tinki,
    unglaublich beeindruckend immer wieder zu sehen, was du alles schaffst, toll....und ich finde es wunderbar, einen kleinen einblick davon zu bekommen....wenn wir mal in deiner nähe vorbei kommen, würde ich gerne mal alles in natura sehen ;)....

    liebe grüße meike

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  4. Der neu gewonnene Ausblick ist sicher schön, aber die Backsteine sehen noch nach viel Arbeit aus, die Holzberge nach so manchem Lagerfeuer,...
    Ist dein Haus eigentlich weit vom Wohnort entfernt?
    Ich hoffe du hast viele helfende Hände die dir beim Wegräumen helfen.
    Gruß Silva

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  5. Liebe Tinki,
    und dem Traum wieder ein kleines Stückchen näher, ist das schön!Ich wünsche euch ganz viel Kraft und Energie beim aufräumen, die könnt ihr sicherlich gebrauchen wenn ich mir den Riesen Haufen so ansehe, Respekt!Einen wundervollen Tag und viele, liebe Grüße,Petra

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  6. Liebe Tinki,
    in der Tat - daß ist ja ein unglaublicher Berg Arbeit - das willst du doch nicht wirklich alleine schaffen???!!! Aber ich weiß schon - irgendwann ist es dann doch alles weg und das Glück über die bewältigte Arbeit ist ebenso unbeschreiblich groß. Ganz oft muß etwas altes weichen, damit Neues entstehen kann. Es wird ganz sicher wundervoll! Ich wünsche Dir weiterhin so viel Elan und Freude bei deiner Arbeit - und ich hege die ganz leise Hoffnung, vielleicht eines Tages einmal ganz zufällig in deiner Nähe zu sein ... vielleicht auf ein Täschen Tee und einen kleinen Schwatz vorbeizuschauen ...
    Herzlichst
    Antje

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  7. Na da habt ihr ja was geschafft, und noch viel vor euch, so wie es aussieht. Ich liebe ja solche alten Gebäude, haben sie doch irgendwie eine Vergangenheit. Aber manchmal ist es eben nicht zu retten, und die Aussicht auf den alten Obstgarten klingt einfach....hmmmmm :-))) Liebste Grüße und viel Kraft und Energie wünsche ich dir! LG Tina

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  8. Oh liebe Tinki, vielen Dank für deine schnellen Kommentare! Die letzte Perle gefällt mir auch am besten. Und 70 Euro für ein Starterset hört sich ja schon gaaaanz anders an! Vielen Dank und liebe Grüße, Tina

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  9. Oh, das mit den Handwerkern kenne ich. Wir sagen auch manchmal: wollen die, sag mal, kein Geld verdienen? Haben sie schon genug, oder was?! Gottseidank können wir das meiste selber machen, aber immer wieder sind wir genervt, wenn wir einen Fachmann brauchen und der lässt sich schon betteln, dass er mal endlich nach -zig Telefonaten auftaucht... die Rechnung kommt allerdings dann prompt. Sehr seltsames Verhalten *grins*
    Ich wünsch dir ganz viel Freude mit diesem Schritt, den ihr da gesetzt habt. Es ist jedes Mal einfach ein gutes Gefühl, wieder weitergearbeitet zu haben, nicht? Und Obstgarten... hmmmm... das klingt sooo super, machst du auch mal Bilder davon?? Alles Liebe!!! maria

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  10. Liebe Tinki, Ihr ward aber wieder fleißig!! Ja, es ist echt arg, wie schnell so ein Häuschen demoliert ist - und wieviel Schutt dabei entsteht!?!
    Aja, und hier das Rezept des Melissensirups: 2 große Bund Zitronenmelisse (und da sind wirklich große Bund gemeint - mein Sirup ist für meinen Geschmack fast zu mild geworden...), 1 Liter Wasser, 1,5 kg Zucker, 2 unbehandelte Zitronen. Die Melisseblätter abspülen, mit 1 l heißem Wasser übergießen, etwa der 1/2 des Zuckers und der in Scheiben geschnittenen Zitrone versetzten und bis zu 3 Tage stehen lassen. Nach dem Abseihen vermengt man den Sud mit dem restlichen Zucker, löst diesen unter Erhitzen auf und füllt noch heiß in die vorbereiteten Flaschen ab. Die Flaschen nach dem Verschließen umlegen.
    Laß es Dir schmecken ;-)
    Alles Liebe! Eri

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