Sonntag, 27. Januar 2013

getöpferte Handspindel

Wir hier haben unseren Ton "wiedergefunden"...


Eigentlich wollte ich Gewichte für einen Gewichtswebstuhl herstellen, aber nach ein paar davon war mir nach runden kleinen Kugeln zu mute und ich fand die Form so schön, daß ich an Handspindeln dachte mit getöpferten Wirteln.

Ich habe sogar nach dem Trocknen versucht diese im Ofen zu brennen, wobei ich natürlich alles falsch gemacht habe, was man wohl so falsch machen kann, dabei ist mir der eine Wirtel und auch zwei der Gewichte gesprungen, aber aus Fehlern lernt man ja. Ich werde es nach verschiedenen Anleitungen versuchen, wenn es wieder ein wenig wärmer wird im Lehmofen draußen, oder auf andere Art und Weise mit dem Küchen-Ofen mal sehen!
                                      

Jetzt habe ich aus den zwei Teilen, die gebrannt wurden, mit Bastelkleber wieder einen Wirtel zusammengeklebt und ein Stückchen Holz, welches ich wie eine Häkelnadel geschnitzt habe, hineingesteckt in das vorhandene Loch.

Es geht super damit zu spinnen, obgleich alles etwas schief und krumm ist, und ich für präzises Arbeiten bestimmt keine gute Note bekommen hätte.

Jetzt wird gesponnen und noch weiter getöpfert, denn nun möchte ich es natürlich wissen, ob ich es nicht doch hinbekomme ( mit dem Brand der Töpferware )?!

Der Gewichtswebstuhl muß noch ein wenig auf mich warten, denn ich habe noch andere Projekte vor, die ich unbedingt machen möchte! ( hat mit Holz zu tun und mit Konstruktion und ...ach ihr müßt Euch noch gedulden!).

Liebe Grüße Tinki

Kommentare:

  1. Wie heißt doch das Sprichwort „ Es ist noch kein Meister.... Ich habe ja keine Ahnung von Spindeln aber die nächsten werden Dir bestimmt besser gelingen.

    Liebe Sonntagsgrüße aus dem Schwarzwald Inge

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  2. Du liebe Tinki..... so eine Handspindel habe ich auch, sieht fast genauso aus, hi hi...... Was du alles kannst !!!!!!! Toll.
    Liebe Grüße
    Katrin

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  3. Hach, die würde ich auch gerne mal ausprobieren. Sehr hübsch. Was macht es schon ob sie krumm und schief ist. Hauptsache sie funktioniert.

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  4. Hallo Tinki,

    ich bin auch nur so eine Versuchstöpferin mit einem eigenen kleinen Ofen, der zu selten genutzt wird. Ganz wichtig ist, dass du deine Teile lange genug trocknen lässt, sie müssen sich sofort handwarm anfühlen, wenn du sie berührst....probiers mal aus, wenn der Ton trocken genug ist, spürst du das sofort.
    Viel Erfolg und LG Karin....die sich grad fragt, ob du in der Küche einen alten Holzofen stehen hast, mit dem du die hohen Temperaturen erreichst?

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    1. Jap, ich habe einen dänischen Gußofen in meiner Küche stehen, der viel Platz für Holz bietet und in der Mitte Luftschächte hat, so daß die Glut an der Stelle sehr heiß wird. Ob dort wirklich die notwendigen Temperaturen erreicht werden mag ich zu bezweifeln, daher habe ich auch Ton mit viel Schamotte genommen und außerdem ist wasserdichtigkeit nicht so wichtig. Es soll nur nicht mehr mit Wasser gelöst werden können. Für die Gewichte oder für die Spindel-Wirtel ist das alles nicht so wichtig - und ich kann etwas herumprobieren! Zur Not kann ich die schönen Objekte auch hier einer Töpferin geben, die mir sie brennt. So teste ich einfach ein wenig herum. Draußen habe ich einen Lehmofen stehen, den ich gebaut habe. Damit sollen einfache Brände auch gehen. - Meine Versuche werden weitergehen!

      LG Tinki

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  5. Hallo Tinki,

    die Bundschuhe sind ja wirklich wunderschön geworden, so etwas hab ich noch nie gesehen.

    Liebe Grüße
    Gesche

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