Ja aufgrund eines Postes bei Allerleirauh und des darauf verweisenden Posts von Cat, habe ich mir mal wieder Gedanken gemacht über Frauen und deren Entscheidung und vor allem Mitentscheidungen:
Also ich finde es korrekt eine gewisse politische Mitentscheidungsmöglichkeit zu besitzen, des weiteren auch eine fairere Bezahlung von Frauen an ihren Arbeitsplätzen und der Möglichkeit, daß sie "entspannt" Arbeiten gehen kann, da sie weiß, daß die Kinder gut betreut sind. Und eine größere gesellschaftliche Anerkennung von Hausfrauen!!!!!
Jetzt geht aber die Problematik eigentlich erst los: Ich denke, daß die Frauen gar nicht immer "hoch" oben mitspielen möchten. Diese Hahnenkämpfe, die dort ausgefochten werden in bestimmten Positionen, die Machenschaften, die in Chefetagen passieren, könnte ich persönlich nicht ertragen und auch nicht aushalten. Ich möchte auch keinen Job machen, bei dem ich 80 Stunden die Woche arbeiten muß, damit ich als "Führungskraft" akzeptiert werde.
Also ist doch die Frage, was wollen wir Frauen? Ich bin selber verantwortlich für das was ich tue und ich muß auch die Konsequenzen daraus ziehen. Möchte ich Kinder haben, daß muß ich in Kauf nehmen, eventuell mit der Karriere zurückzutreten und langsamer zu machen - oder wirklich als Hausfrau zu arbeiten.
Ist dies dann ein Sprung, der viel zu groß ist, weil uns langweilig Zuhause ist, versuchen wir die Selbstverwirklichung vielleicht beim Handarbeiten, Philosophieren , Dekorieren oder sonstiges. Ja und wenn dieses die Persönlichkeit glücklich macht , dann halte ich das für sich persönlich als den vollkommen richtigen Weg. Man darf nur nicht hinterher darüber herziehen, daß es anderen doch besser geht, die keine Kinder bekommen haben und jetzt toll im Job sind. Oder derer, die sich die ganze Zeit durch ihre Doppelbelastung gequält haben und versucht haben , Kind und Haushalt und Partnerschaft unter einen Hut zu bekommen.
Jeder hat eine Wahl! Welchen Weg man gehen möchte. Jeder kann für sich entscheiden, welcher Weg der richtige ist. Manchmal mehr manchmal weniger. Aber im Kleinen immer. Wenn wir als Frauen etwas erreichen wollen, so müßte man sich auch einig sein, und das können wir nicht sein, da unsere Standpunkte sehr unterschiedlich sind. Die einen gehen in ihrem Mutterjob vollkommen auf und sind glücklich darüber die Kinder zu betreuen und eventuell sich selber etwas gutes zu tun über Hobbies oder über Sport oder ähnliches. Andere brauchen nebenher noch eine Arbeit, damit sie das Gefühl der Unabhängigkeit behalten, oder um sich die Bestätigung über die Arbeit zu holen und wieder andere Frauen möchten gerne Karriere mit Familie vereinbaren und stellen dann vielleicht lieber Personen ein, die sich um ihre Kinder liebevoll kümmern. Ihr seht es gibt so viele Möglichkeiten, für sich eine Entscheidung zu treffen, die aber in jedem Fall von sich selber aus unterstützt werden sollte.
Mein Chef sagte mal zu mir: Wenn Du nicht mindestens zu 70 % mit dem Job zufrieden bist, dann suche Dir einen anderen.
So einfach ist das nicht, mögt ihr sagen. Ja das stimmt. Es kostet Kraft und Nerven sich auf den Weg zu machen, doch genau das bringt einen weiter das macht einen Selbstbewußt, das meint Cat vielleicht wenn sie sagt, daß man sich auch mal engagieren soll für die eigenen Meinung, für die eigenen Stellungnahmen für die Ehrlichkeit sich selber und anderen gegenüber.
Die eigentliche Frage ist: BIN ICH GLÜCKLICH MIT DEM WAS ICH TUE - EGAL WAS ES IST? KANN ICH OFFEN DAZU STEHEN?
Wenn nein, so sollte man sich ganz dringend verändern. Bewundern kann ich die Leute, die mit sehr wenig Geld auskommen, die einfach das tun, was ihnen Freude bereitet und nur so lange, wie es ihnen Freude bereitet. Zum Beispiel ein Töpfer, Gärtner , Graphiker oder einfach Hausfrau. Jeder der es schafft, sich selber ein glückliches Leben zu schaffen, den bewundere ich aus ganzem Herzen! Ob das nun mit viel Konsum oder wenig Konsum geht - ist doch vollkommen gleichgültig. Wenn es keinen Konsum gibt, dann gibt es auch keine Geschäfte, die eventuell solche Träume wahr machen wie: Ich mache jetzt einen kleinen Buchladen auf, oder ich verkaufe meine selbstgenähten Kinderklamotten oder ich verkaufe jetzt Stoffe und Dekodinge etc. etc. Also man sollte sich selber hinterfragen, was brauche ich wirklich - und was macht mich glücklich und trete ich damit niemanden auf die Füße...
Meine persönliche Meinung ist allerdings, man sollte immer ein wenig unter seinen Verhältnissen leben, damit man die Möglichkeit hat, solche Dinge vielleicht zu verwirklichen und nicht in einem Schlepptau von Verpflichtungen und Schulden zu landen, der einem vielleicht nicht ermöglicht, etwas anderes zu tun...
Dann sind wir am Ziel angelangt ( Kompromisse sind natürlich inbegriffen. Ohne eine gewisse Kompromisbereitschaft geht gar nichts ).
Irgendwie bin ich abgeschweift: sollte es doch darum gehen, eine Meinung frei zu äußern und nicht nur den Schmusekurs zu gehen... gut - Aufsatz am Thema vorbeigeschrieben .....
Liebe Grüße Tinki
Mittwoch, 21. März 2012
Sonntag, 18. März 2012
Glück ist.....
kennt ihr noch die niedlichen Postkarten, die man früher gerne geschenkt bekam? Mit einem Jungen und einem Mädchen.
GLÜCK IST: Wenn alle zufrieden im Garten neue Spiele erfinden - hier auf den Tisch springen und wieder herunter und nochmal rauf und KUSCHELN !
Also eigentlich wollte ich etwas anderes erzählen... was macht mich glücklich. Diese Frage beschäfigt mich schon länger. Und was kam heute abend im Fernsehen ein langer Bericht über das Glücklichsein.
Sehr sehr interessant. Des weiteren habe ich heute ein Antiquarisches Buch bekommen, welches "lebe einfacher" heißt... es scheint sehr gute Aspekte zu beinhalten - wichtige Dinge, die man auch für sich umsetzen kann, die im Kleinen anfangen... und da sind wir wieder beim Glück:
1. was möchte ich im Leben noch einmal ausprobieren....
2. was möchte ich im Leben noch einmal erreichen... hierbei ist das Weg auch das Ziel...
3. auf welche Dinge könnte ich gut verzichten, die ich momentan besitze - ein Weg sich auch ein wenig zu befreien von "Altlasten"
4. Welche Freunde sind wirkliche Freunde, die mir beim Glücklichsein helfen.
5. Welche Beschäftigungen erzeugen ein Glücksgefühl in mir, und warum tue ich diese Dinge viel zu selten und warum.
zu Frage 1.und 5. : mmmhhh momentan weiß ich es nicht. Ich habe schon vieles ausprobiert und stagniere gerade in meinen Wünschen. Wenn ich jetzt mir selber die Frage stelle, was möchte ich wieder machen - dann wäre es: wieder in einer netten Mixed-Manschaft Volleyball spielen, Musik machen mit meiner Geige und Singen mag ich auch gerne und würde ich auch gerne mal.
Ich hatte lange Zeit den Traum, mir ein eigenes kleines Haus zu bauen. Eine Art Self-made-Hütte. Jetzt habe ich mir ein großes Häuschen, was soooo viel Potential zum Selbermachen hat, daß ich kaum hinterherkomme - dennoch ist das eigene Erschaffen wohl etwas anderes, dennoch machen mich die Renovierungen dort glücklich, weil man sich ausprobieren kann, an seine Grenzen kommt und einfach alles nicht so genau genommen wird, da es ein Projekt darstellt.
Was noch: ich möchte gerne mit meinem Hund eine art Aufgabe finden - Agility?!
Dann neue Leute kennenlernen - Hallo Schweiz - das war letztes Jahr schon wirklich Klasse und hat mir gezeigt, daß es toll ist, solch eine Art von Besuch von Unbekannten - es war eine kribbelige tolle Erfahrung!!!!!
Doch wichtig ist vor allem der Alltag. In diesem muß man sich Nischen schaffen, in denen man die Ruhe und die Kraft findet für sich selber im Einklang zu sein - nicht nur zu funktionieren, sondern wirklich zu LEBEN!!!
Dabei hilft mir oft mein Garten und mein Hund und mein persönliches Umfeld an sich ( ich meine damit meine Familie und meine Freunde). manchmal kommt man ab von seinem Weg und vergißt sich... dann muß man wieder sein persönliches Gummiband zusammenknoten und neu strukturieren).
Meine Gedanken gehen weiter. Das Glück ist, daß ich momentan schon wirklich ein glückliches Leben führe, aber ich möchte mir dieses auch erhalten und die positiven Dinge verstärken!
Ich hoffe, daß ihr auch auf Eurem Weg seid und Eure persönlichen Gücksmomente oder das Grundlebensgefühl auf GLÜCK steht! Wenn nicht... ich habe gelernt: positiv verstärken hilft! Gute Ernährung hilft, regelmäßige Bewegung auch , etwas mutiges tun, was einem Spaß macht, sich mit Freunden treffen... etc.
Liebe Grüße Tinki - man ist sich selber des Glückes Schmied!!!!!
Und - es gibt nicht nur glückliche Tage aber man kann versuchen aus einem unglücklichen noch die positiven Dinge herauszufinden und sich nicht niederdrücken zu lassen! - Sich und anderen verzeihen können!!!!!
GLÜCK IST: Wenn alle zufrieden im Garten neue Spiele erfinden - hier auf den Tisch springen und wieder herunter und nochmal rauf und KUSCHELN !
Also eigentlich wollte ich etwas anderes erzählen... was macht mich glücklich. Diese Frage beschäfigt mich schon länger. Und was kam heute abend im Fernsehen ein langer Bericht über das Glücklichsein.
Sehr sehr interessant. Des weiteren habe ich heute ein Antiquarisches Buch bekommen, welches "lebe einfacher" heißt... es scheint sehr gute Aspekte zu beinhalten - wichtige Dinge, die man auch für sich umsetzen kann, die im Kleinen anfangen... und da sind wir wieder beim Glück:
1. was möchte ich im Leben noch einmal ausprobieren....
2. was möchte ich im Leben noch einmal erreichen... hierbei ist das Weg auch das Ziel...
3. auf welche Dinge könnte ich gut verzichten, die ich momentan besitze - ein Weg sich auch ein wenig zu befreien von "Altlasten"
4. Welche Freunde sind wirkliche Freunde, die mir beim Glücklichsein helfen.
5. Welche Beschäftigungen erzeugen ein Glücksgefühl in mir, und warum tue ich diese Dinge viel zu selten und warum.
zu Frage 1.und 5. : mmmhhh momentan weiß ich es nicht. Ich habe schon vieles ausprobiert und stagniere gerade in meinen Wünschen. Wenn ich jetzt mir selber die Frage stelle, was möchte ich wieder machen - dann wäre es: wieder in einer netten Mixed-Manschaft Volleyball spielen, Musik machen mit meiner Geige und Singen mag ich auch gerne und würde ich auch gerne mal.
Ich hatte lange Zeit den Traum, mir ein eigenes kleines Haus zu bauen. Eine Art Self-made-Hütte. Jetzt habe ich mir ein großes Häuschen, was soooo viel Potential zum Selbermachen hat, daß ich kaum hinterherkomme - dennoch ist das eigene Erschaffen wohl etwas anderes, dennoch machen mich die Renovierungen dort glücklich, weil man sich ausprobieren kann, an seine Grenzen kommt und einfach alles nicht so genau genommen wird, da es ein Projekt darstellt.
Was noch: ich möchte gerne mit meinem Hund eine art Aufgabe finden - Agility?!
Dann neue Leute kennenlernen - Hallo Schweiz - das war letztes Jahr schon wirklich Klasse und hat mir gezeigt, daß es toll ist, solch eine Art von Besuch von Unbekannten - es war eine kribbelige tolle Erfahrung!!!!!
Doch wichtig ist vor allem der Alltag. In diesem muß man sich Nischen schaffen, in denen man die Ruhe und die Kraft findet für sich selber im Einklang zu sein - nicht nur zu funktionieren, sondern wirklich zu LEBEN!!!
Dabei hilft mir oft mein Garten und mein Hund und mein persönliches Umfeld an sich ( ich meine damit meine Familie und meine Freunde). manchmal kommt man ab von seinem Weg und vergißt sich... dann muß man wieder sein persönliches Gummiband zusammenknoten und neu strukturieren).
Meine Gedanken gehen weiter. Das Glück ist, daß ich momentan schon wirklich ein glückliches Leben führe, aber ich möchte mir dieses auch erhalten und die positiven Dinge verstärken!
Ich hoffe, daß ihr auch auf Eurem Weg seid und Eure persönlichen Gücksmomente oder das Grundlebensgefühl auf GLÜCK steht! Wenn nicht... ich habe gelernt: positiv verstärken hilft! Gute Ernährung hilft, regelmäßige Bewegung auch , etwas mutiges tun, was einem Spaß macht, sich mit Freunden treffen... etc.
Liebe Grüße Tinki - man ist sich selber des Glückes Schmied!!!!!
Und - es gibt nicht nur glückliche Tage aber man kann versuchen aus einem unglücklichen noch die positiven Dinge herauszufinden und sich nicht niederdrücken zu lassen! - Sich und anderen verzeihen können!!!!!
Dienstag, 13. März 2012
Kleine Anleitung Kuksa
Linkliste für das Herstellen von einer eigenen Kuksa. Leider habe ich keine Bilder von der Herstellung dieses Holzbechers gemacht. Meine Arbeiten waren: -> Birkenholzstammstück sägen:
1. Zurechtspalten
2. Zurechsägen der eingezeichneten Vorgabe
3. Einspannen in eine Haltevorrichtung.
4. Mit einem Abziehmesser vorbereiten.
5. Innen mit einem großen Bohrer ein Loch hineingebohrt, damit ich nicht so viel herausschnitzen"
muß, sondern schon einiges mit dem Beitel herausstechen kann.
1. Zurechtspalten
2. Zurechsägen der eingezeichneten Vorgabe
3. Einspannen in eine Haltevorrichtung.
4. Mit einem Abziehmesser vorbereiten.
5. Innen mit einem großen Bohrer ein Loch hineingebohrt, damit ich nicht so viel herausschnitzen"
muß, sondern schon einiges mit dem Beitel herausstechen kann.
6. Einen kleinen gebogenes Bildhauereisen zum aushölen. Danach habe ich mein sogenanntes
Schälmesser wiedergefunden und endlich begriffen, wie es geht ( ja man lernt dazu ).
7. Außen und Innen stundenlang geschnitzt, um die Form so hinzubekommen, wie ich mir das
vorgestellt habe. Wenn man eine Bandsäge hat, dann kann man die Form schon gleich zurechtsägen,
dann muß man später nicht so viel schnitzen !
Hier findet ihr zwei Seiten mit Bildern von diesen tollen Kuksa-Bechern. Ja ich werde wohl noch mehr machen, und dann vielleicht ein paar Bilder, denn ich möchte gerne eine kleine Müslischale noch zu dem Becher hinzufügen.
Hier sind Bilder und auch dieser Link ist wirklich Klasse. Kuksa-Tutorial.
Mittwoch, 29. Februar 2012
Holzbecher - kleine Ziele
Kennt ihr das? Man möchte bestimmte Dinge im Leben einmal ausprobiert haben, testen und probieren dürfen, ob man es auch hinbekommt und einfach glücklich darüber sein, wenn es funktioniert hat?
Ich bin kein Perfektionist, aber ich bin neugierig - auf alle Handwerksarbeiten, die so ursprünglich sind, die man benutzen kann, die man einfach glücklich anschauen kann, auf die man in wenig stolz ist.
Dazu gehört auch dieser Holzbecher: Es ist eine Kuksa ( finnischer Holzbecher der Samen. ).
Ich habe diesen aus einem Stück Birke geschnitzt und ein wenig geschliffen. Mir fehlt momentan noch das Schleifpapapier, um diesen Becher gut fertig zu schleifen.
Ja und auch die kleinen Handarbeiten machen mich glücklich. Selbstgesponnen für die neue Puppe gestrickt und mit selbstgeschnitzten Knöpfen versehen. Habe ich bis auf das Färben alles selber machen können.
Wirklich - so etwas macht mich zufrieden und es zeigt mir, daß dies ein Stückchen Unabhängigkeit darstellt.
Liebe Grüße Tinki
Ich bin kein Perfektionist, aber ich bin neugierig - auf alle Handwerksarbeiten, die so ursprünglich sind, die man benutzen kann, die man einfach glücklich anschauen kann, auf die man in wenig stolz ist.
Dazu gehört auch dieser Holzbecher: Es ist eine Kuksa ( finnischer Holzbecher der Samen. ).
Ich habe diesen aus einem Stück Birke geschnitzt und ein wenig geschliffen. Mir fehlt momentan noch das Schleifpapapier, um diesen Becher gut fertig zu schleifen.
Ja und auch die kleinen Handarbeiten machen mich glücklich. Selbstgesponnen für die neue Puppe gestrickt und mit selbstgeschnitzten Knöpfen versehen. Habe ich bis auf das Färben alles selber machen können.
Wirklich - so etwas macht mich zufrieden und es zeigt mir, daß dies ein Stückchen Unabhängigkeit darstellt.
Liebe Grüße Tinki
Dienstag, 21. Februar 2012
Schnitzen und etwas Ruhe
Ruhe genießen und die Dinge tun, die man gerne tut. Das ist gerade mein Motto. Dazu gehört - natürlich : das Spinnen, welches mit dem neuen Rädchen ja wirklich toll geht. Nebenher Hörbücher hören oder einfach ein wenig vor sich hinsummen.
Aber nach dem Knöpfe-Schnitzen hatte ich auch wieder ganz viel Lust, mich an den Holzstückchen zu versuchen, die alltäglich in meinen Feuerkorb wandern. Da dieses Jahr viele dünnere Birkenholzstückchen dabei sind, wurde ein wenig geschnitzt und geschliffen. Neben weiteren Häkelnadeln und versuchen, Spindeln herzustellen aus Baumscheiben und Essstäbchen, habe ich die Löffel geschnitzt.
Es ist für mich eine Form der Ursprünglichkeit, ein wenig Unabhängigkeitsgefühl und einfach so ein wenig Abschalten vom Alltag und Eintauchen in das Gefühl, doch nicht so abhängig von der Wirtschaft zu sein ( das ist natürlich ein wenig Illusion, aber zumindest das Gefühl kommt dann immer ein wenig ).
Ich mag es, wenn man sich etwas selber herstellen kann. Sei es schnitzen, stricken, Brot backen oder Nähen. Oder was auch unheimlich befriedigend ist, selber Apfelmus und Saft herstellen , Birnen einkochen oder irgendetwas, was ich aus dem Garten gesammelt habe.

So lebe ich gerade für die kleinen Dinge im Leben, die mir Freude bereiten und mich warten lassen auf den Frühling.
Ich habe vor, heute noch Tomaten-Sämlinge in kleine Töpfe zu pflanzen. Ich glaube, daß es wiedermal einer meiner kleinen Träume bleiben wird, eigene Tomaten zu ernten, aber die Versuche werde ich nicht aufgeben!
Liebe Grüße Tinki
Aber nach dem Knöpfe-Schnitzen hatte ich auch wieder ganz viel Lust, mich an den Holzstückchen zu versuchen, die alltäglich in meinen Feuerkorb wandern. Da dieses Jahr viele dünnere Birkenholzstückchen dabei sind, wurde ein wenig geschnitzt und geschliffen. Neben weiteren Häkelnadeln und versuchen, Spindeln herzustellen aus Baumscheiben und Essstäbchen, habe ich die Löffel geschnitzt.
Es ist für mich eine Form der Ursprünglichkeit, ein wenig Unabhängigkeitsgefühl und einfach so ein wenig Abschalten vom Alltag und Eintauchen in das Gefühl, doch nicht so abhängig von der Wirtschaft zu sein ( das ist natürlich ein wenig Illusion, aber zumindest das Gefühl kommt dann immer ein wenig ).
Ich mag es, wenn man sich etwas selber herstellen kann. Sei es schnitzen, stricken, Brot backen oder Nähen. Oder was auch unheimlich befriedigend ist, selber Apfelmus und Saft herstellen , Birnen einkochen oder irgendetwas, was ich aus dem Garten gesammelt habe.

So lebe ich gerade für die kleinen Dinge im Leben, die mir Freude bereiten und mich warten lassen auf den Frühling.
Ich habe vor, heute noch Tomaten-Sämlinge in kleine Töpfe zu pflanzen. Ich glaube, daß es wiedermal einer meiner kleinen Träume bleiben wird, eigene Tomaten zu ernten, aber die Versuche werde ich nicht aufgeben!
Liebe Grüße Tinki
Mittwoch, 15. Februar 2012
Mein neues Spinnrad
Ja es ist am Sonnabend hier wohlbehalten angekommen... Hat es doch eine halbe Weltreise gemacht - von Neuseeland zu mir. Naja nicht ganz, denn ich habe es bei der lieben Frau "Wollinchen" bestellt, wo es auch ganz viele tolle Wollsachen gibt.
Ein Majacraft - Aura ist es geworden. Ich finde, daß es irgendwie eine eigene Schönheit besitzt. In meinen Augen ist dieses Spinnrad nicht im Sinne des Spinnrades schön, denn für mich verbinde ich mit Spinnrad auch ein Spinnrad wie die Ashford's oder Kromski's mit gedrechselten Speichen etc. Aber die neumodischen Spinnräder haben einen Vorteil, sie sind auf das Spinnen optimiert worden mit Kugellagern und einigem angenehmen Schnickschnack, was einem das Spinnen zum Hobby macht.
Man kann mit dem Aura einfach vieles ausprobieren, was mit meinem vorherigen Rad immer ein wenig schwierig war. Aber das einfache Spinnen ist mir am Anfang mit dem Aura doch recht schwer gefallen. Einfach einen Faden spinnen.... Da hat sich der Faden so schnell hineingezogen, daß er mir anfangs gerne mal gerissen ist, bis ich die Einstellung mit den beiden Bändern fand, die endlich das gewünschte Ergebnis gab. Auch wird es mit dem Füllen der Spule immer einfacher einen gleichmäßigen Faden zu spinnen. Also möchte man wirklich dünnen Faden spinnen, sollte man um die Spule ein kleines Tuch binden, oder einfach ein wenig Wolle vorher herumwickeln.
Bin ich am Anfang ein wenig verwirrt gewesen, wie es wohl am besten einzustellen geht, bin ich jetzt nach meinen Wochenendversuchen wirklich begeistert von den Ergebnissen.
Dann war ich natürlich auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich eine Zwirnvorrichtung für die großen Spulen zu basteln, da die Vorrichtung von Kromski für diese riesigen Spulen einfach zu klein sind, so habe ich eine Verlängerung für ein Holzlaufrad genommen, welches ein Bekannter mir mal gebaut hatte und momentan nur herumliegt. Dieses hat verschieden angeordnete Löcher ( Ein einfaches Brett mit gebohrten Löchern tut es auch - aber meine Holzbohrer waren komplett bei meinem Häuschen ...). Aus meinem Schränkchen wurden kurzerhand Essstäbchen genommen durchgesteckt und an der Unterseite abgesägt. Da sie perfekt durch die Spulen passen habe ich jetzt die Möglichkeit zu verzwirnen. Und das Wegpacken ist auch ganz einfach, da man die beiden Essstäbchen auch einfach herausnehmen kann!
Das nennt man sinnvolles Recycling!
Und da ihr vielleicht auch noch etwas sehen möchtet, was ich schon gezaubert habe - oben ist die graue Wolle auf dem Bild mit abgebildet und ich habe noch wunderschöne pinke Wolle/Seide versponnen, die ich von Frau "Schönefarben" bekommen habe.
Dies ist dann gleich zu einem Dreieckstuch nach dem abgewandelten Model aus einer Zeitschrift ( aber ganz lieb bei Frau Wollrausch : Hier beschrieben ) umgesetzt worden.
Dieses Tuch habe ich viel kleiner gestrickt und an den Enden habe ich Druckknöpfe befestigt, so daß man keinen Knoten braucht, da das Tuch zu kurz ist und man kann das Tuch einfach über den Kopf ziehen wie einen Rundschal.
Ich Wünsche Euch eine schöne Woche.
Liebe Grüße Tinki
Ein Majacraft - Aura ist es geworden. Ich finde, daß es irgendwie eine eigene Schönheit besitzt. In meinen Augen ist dieses Spinnrad nicht im Sinne des Spinnrades schön, denn für mich verbinde ich mit Spinnrad auch ein Spinnrad wie die Ashford's oder Kromski's mit gedrechselten Speichen etc. Aber die neumodischen Spinnräder haben einen Vorteil, sie sind auf das Spinnen optimiert worden mit Kugellagern und einigem angenehmen Schnickschnack, was einem das Spinnen zum Hobby macht.
Man kann mit dem Aura einfach vieles ausprobieren, was mit meinem vorherigen Rad immer ein wenig schwierig war. Aber das einfache Spinnen ist mir am Anfang mit dem Aura doch recht schwer gefallen. Einfach einen Faden spinnen.... Da hat sich der Faden so schnell hineingezogen, daß er mir anfangs gerne mal gerissen ist, bis ich die Einstellung mit den beiden Bändern fand, die endlich das gewünschte Ergebnis gab. Auch wird es mit dem Füllen der Spule immer einfacher einen gleichmäßigen Faden zu spinnen. Also möchte man wirklich dünnen Faden spinnen, sollte man um die Spule ein kleines Tuch binden, oder einfach ein wenig Wolle vorher herumwickeln.
Bin ich am Anfang ein wenig verwirrt gewesen, wie es wohl am besten einzustellen geht, bin ich jetzt nach meinen Wochenendversuchen wirklich begeistert von den Ergebnissen.
Dann war ich natürlich auf der Suche nach einer Möglichkeit, sich eine Zwirnvorrichtung für die großen Spulen zu basteln, da die Vorrichtung von Kromski für diese riesigen Spulen einfach zu klein sind, so habe ich eine Verlängerung für ein Holzlaufrad genommen, welches ein Bekannter mir mal gebaut hatte und momentan nur herumliegt. Dieses hat verschieden angeordnete Löcher ( Ein einfaches Brett mit gebohrten Löchern tut es auch - aber meine Holzbohrer waren komplett bei meinem Häuschen ...). Aus meinem Schränkchen wurden kurzerhand Essstäbchen genommen durchgesteckt und an der Unterseite abgesägt. Da sie perfekt durch die Spulen passen habe ich jetzt die Möglichkeit zu verzwirnen. Und das Wegpacken ist auch ganz einfach, da man die beiden Essstäbchen auch einfach herausnehmen kann!
Das nennt man sinnvolles Recycling!
Und da ihr vielleicht auch noch etwas sehen möchtet, was ich schon gezaubert habe - oben ist die graue Wolle auf dem Bild mit abgebildet und ich habe noch wunderschöne pinke Wolle/Seide versponnen, die ich von Frau "Schönefarben" bekommen habe.
| Wolle Seide mit Cochenille gefärbt - Knäul vorne einfach gesponnen - hinten verzwirnt. |
Dieses Tuch habe ich viel kleiner gestrickt und an den Enden habe ich Druckknöpfe befestigt, so daß man keinen Knoten braucht, da das Tuch zu kurz ist und man kann das Tuch einfach über den Kopf ziehen wie einen Rundschal.
Ich Wünsche Euch eine schöne Woche.
Liebe Grüße Tinki
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